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Ägypten: Tote bei Krawalle der Muslimbrüder

Ägypten kommt nicht zu Ruhe. Bei  Straßenschlachten zwischen Muslimbrüdern und der Polizei in der ägyptischen Hauptstadt Kairo und anderen Städten sind gestern 17 Menschen getötet und dutzende teils schwer verletzt worden.

Seit der Einstufung der Muslimbruderschaft als terroristische Vereinigung kommt es zu vermehrten gewaltsamen Protesten zwischen Anhängern des gestürzten Ex-Präsidenten Mohammed Mursi und den Sicherheitskräften.

17 Tote bei Krawallen in Ägypten

Gestern Abend sind bei schweren Zusammenstößen von Polizei und Muslimbrüdern insgesamt 17 Menschen gestorben. Die meisten Tote gab es Medienberichten zufolge in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu beklagen. Weitere Tote wurden bei Protesten in Alexandria, Ismailia, Fajum und der oberägyptischen Provinz Minia gemeldet.

Zusätzlich zu den 17 Toten sind noch dutzende weitere teils schwer Verletzte, unter ihnen auch Polizisten, zu beklagen. Zudem wurden offiziellen Angaben nach insgesamt 258 Demonstranten festgenommen.

Muslimbruderschaft als terroristische Vereinigung eingestuft

Seit der Absetzug und Inhaftierung des vormals gewählten ägyptischen Ex-Präsidnten Mursi durch das Militär, kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Muslimbrüdern und der Polizei.

An Brisanz und Härte haben die Zusammenstöße zudem durch den Verbot der Muslimbruderschaft gewonnen. So stuft Ägypten die Muslimbruderschaft mittlerweile als terroristische Vereinigung ein. Damit sind die Sieger der letzten Wahlen in Ägypten von zukünftigen Wahlen ausgeschlossen.



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