Finanzen & Recht

Allianz bietet Versicherung gegen Seekrankheit

Nicht jedem bekommt eine Kreuzfahrt gut.

Viele Menschen werden seekrank. Sie haben mit Übelkeit, Brechreiz und Kopfschmerzen zu kämpfen. Eine gewöhnliche Reisekrankenversicherung hilft hier nur bedingt.

Die Allianz Versicherung möchte Kreuzfahrt-Touristen davor schützen und bietet eine Reisekrankenversicherung gegen Seekrankheit an.

Tagegeld für den Krankheitsfall

Wer an der Seekrankheit leidet, kann sich bei der Allianz Global Assistance versichern. Eine Kreuzfahrt ist etwas Wundervolles, wenn man nicht seekrank wird. Kopfschmerzen, Übelkeit und Brechreiz können die schönste Zeit des Jahres überschatten.

Damit die Kreuzfahrt nicht ins Wasser fällt und man im Krankheitsfall wenigstens einen kleinen Trost erfährt, bietet die Allianz ihren Kunden eine Seekrankheiten-Versicherung an.

Das Unternehmen bezahlt ein Tagegeld für den Krankheitsfall.

Lohnt sich der Abschluss einer Seekrankheiten-Versicherung?

Um sich eine Kreuzfahrt leisten zu können, müssen die meisten Menschen viele Jahre lang Geld sparen. Viele vergessen jedoch, dass ein Schiff stark schaukeln kann. Dies führt oft dazu, dass Kreuzfahrt-Touristen seekrank werden und ihren Urlaub nicht genießen können.

Bevor man sich für den Abschluss einer Seekrankheiten-Versicherung bei der Allianz Global Assistance entscheidet, lohnt sich ein Blick auf die Vertragsbedingungen.

Strenge Bedingungen an den Vertrag geknüpft

Das Krankentagegeld erhält der Reisende nur unter bestimmen Voraussetzungen, die vertraglich festgehalten werden. Nur Kreuzfahrt-Touristen, die die Krankenstation oder ihre Kabine für mindestens 24 Stunden nicht verlassen können, haben einen Anspruch auf das Tagegeld.

Versicherte müssen Nachweis über die Seekrankheit erbringen

Die Allianz Versicherung stellt strenge Bedingungen an die Seekrankheiten-Versicherung. So bezahlt das Unternehmen das Tagegeld nur dann, wenn der Betroffene eine Bescheinigung des Schiffsarztes vorlegen kann.

Bei hohen Windstärken greift die Reisekrankenversicherung nicht

Der Versicherer bezahlt für die Seekrankheit nur bis zur Windstärke fünf. Wenn der Betroffene bei Windstärke 6 seekrank geworden ist, greift die Versicherung nicht. Auch dann nicht, wenn der Schiffsarzt eine Bescheinigung über die Erkrankung ausstellen kann.

Zusatzversicherungen können abgeschlossen werden

Nicht nur die Seekrankheit kann Kreuzfahrt-Touristen eiskalt erwischen.

Vor wenigen Tagen wurde in den Medien darüber berichtet, dass sich 160 Passagiere und 11 Crewmitglieder auf dem amerikanischen Kreuzfahrtschiff ‚Caribbean Princess‘ mit Noroviren infiziert hatten. Die Seekrankheiten-Versicherung der Allianz hätte in diesem Fall kein Tagegeld bezahlt. Aus diesem Grund hat die Allianz-Tochter auch den Elvia-Schiff-Vollschutz im Angebot.

Im Rahmen dieser Versicherung werden verschiedene Leistungen angeboten. Hierzu zählen ein Schiffsreisen-Verspätungsschutz, ein Umbuchungsgebühren-Schutz und eine Reise-Abbruchversicherung.

Jeder kann seekrank werden

Selbst langjährige Seefahrer sind nicht von der Seekrankheit befreit. Sie kann einfach jeden treffen.

Immer dann, wenn die Sinnesorgane widersprüchliche Informationen zur räumlichen Lage und Bewegung des Körpers erhalten, werden Fehlersignale im Stammhirn ausgelöst. Dies kann Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Brechreiz hervorrufen.

Viele Kreuzfahrtgesellschaften haben bereits auf dieses Problem reagiert und versuchen es mit Hilfe von Schiffsstabilisatoren und neuartigen Rümpfen zu beheben. Durch moderne Technik soll das Schaukeln der Schiffe minimiert werden.



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