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Anonymous greift österreichische Regierungswebseiten an

Am Mittwochabend griffen Aktivisten des Internetnetzwertkes „Anonymous“ österreichische Regierungswebseiten an. So war die Webseite des österreichischen Bundeskanzleramtes zeitweise nicht aufrufbar. Aber auch die Webseite des österreichischen Justizministeriums konnte nicht aufgerufen werden. Zudem wurden Internetseiten von Rechteverwertern und die Webseite des Vereins für Anti-Piraterie Opfer der Attacke.

Anonymous: Kampf gegen Anti-Piraterie-Abkommen

Neben der österreichischen Sektion von Anonymous war auch das internationale Netzwerk von Anonymous an dem Angriff auf die Regierungsseiten beteiligt. Schon am Montag dieser Woche wurden Webseiten der Regierung attackiert. Anonymous setzt hierbei auf sogenannte Denial-of-Service-Attacken. Durch die Aktion wird die Webseite solange mit Anfragen zum Aufruf attackiert, bis der Server zusammenbricht. Mit der Aktion wollen die Internetaktivisten gegen das Anti-Counterfeitimng Trade Agreement protestieren. Dabei handelt es sich um ein internationales Abkommen gegen die Internet-Piraterie. Auch die österreichische Regierung will das Abkommen unterzeichnen. Daraufhin wurden die Angriffe auf die Regierungsseiten gestartet. Die Aktivisten fürchten eine zunehmende Kontrolle des freien Zugangs zum Internet. In jüngster Zeit wollen insbesondere die USA die Urheberrechte im Internet vermehrt schützen. Kritiker meinen indes, dass lediglich das Internet zensiert werden soll und die Musikindustrie dadurch protegiert werden soll.



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