Versicherung & Vorsorge

ARAG bietet erste umfassende Internet-Rechtsschutzversicherung an

Die ARAG bietet mit ihrem Produkt „ARAG web@aktiv® die erste Rechtsschutzversicherung an, die für die rechtlichen Tücken des Internets gilt. Wie der Versicherer in seiner Pressemitteilung mitteilt, sollen die Kunden vor Beleidigungen, Rufschädigungen und Verleumdungen im Internet durch die neue Versicherung umfassend geschützt werden.

Zudem soll die neue Online-Versicherung Schadensersatzansprüche bei einem Identitätsklau gewährleisten. Auch die Kostenübernahme von rufschädigenden Verhalten soll das neue Produkt gewährleisten. Zudem enthält die Versicherung einen aktiven Straf-Rechtsschutz bei der Anzeigenerstattung wegen einer etwaigen Rufschädigung im Internet. Auch bei einem irrtümlichen Urheberechtsverstoß soll das neue ARAG-Produkt Schutz bieten.

Neue Versicherung seit 1. Oktober erhältlich

Laut ARAG halten 43 Prozent der Bundesbürger einen Versicherungsschutz gegen das Onlinemobbing für notwendig. Das Löschen unerlaubt verwendeter Fotos, Filmausschnitte und die Wiederherstellung der eigenen Reputation sollen demnach im Vordergrund des neuen Rechtsschutzvertrages für das Internet stehen. Seit dem 1. Oktober 2012 ist das neue Versicherungsprodukt auf dem Markt.

Tarif „web@aktiv®“ bietet mehrere Rechtsschutzkomponenten an

Laut Aussage der ARAG handelt es sich dabei um das bundesweit erste umfassende Online-Versicherungsschutzpaket für den Privatanwender. Versichert sind denn auch nur private Aktivitäten von Privatpersonen. Der Tarif „web@aktiv®“bietet unter anderem einen Unterlassungs-Rechtsschutz und Strafverfolgung bei Mobbing und Übler Nachrede im Internet. Zudem bietet das Versicherungspaket auch einen Schadenersatzrechtsschutz an.

Daneben bietet das neue ARAG-Versicherungsschutzpaket für das Internet auch eine Vertrags-Rechtschutzkomponente an. Beispielsweise bei Abo-Fallen oder Kauf in Online-Shops oder bei Reiseportalen soll dieser Vertragsbestandteil dem Kunden helfen, seine Rechte durchsetzen zu können. Daneben soll der Strafrechtsschutz und Urheberrechtsschutz dafür sorgen, bei einer Anklage durch Dritte gegenüber dem Versicherungsnehmer einen entsprechenden Rechtsschutz zu gewährleisten und mittels Rechtsschutz die Unschuld beweisen zu können.

Entweder kann einem Selbst durch Dritte Mobbing vorgeworfen werden oder aber es wird einem eine mögliche Urheberrechtsverletzung vorgeworfen. Auch dagegen soll laut Aussage der ARAG das neue Versicherungspaket schützen. Durch den Tarif „web@aktiv®“ dokumentiert die ARAG, dass diese den Trend der Zeit erkannt hat und, dass das Internet im Alltag auch in rechtlichen Dingen eine immer größere Bedeutung erhält.

Das neue Rechtschutzversicherungspaket der ARAG zollt der Entwicklung im Internet damit den nötigen Respekt und berücksichtigt die aktuelle Entwicklung im Internet in privatrechtlicher und strafrechtlicher Hinsicht.

Versicherungsbedingungen sollten vor Vertragsabschluss genau studiert werden

Was allerdings nicht dokumentiert wird, sind die einzelnen Versicherungsbedingungen. Weder werden mögliche Vertragsausschlüsse noch etwaige andere Versicherungsbedingungen werden seitens der ARAG zumindest öffentlich mitgeteilt. Natürlich versucht ein Versicherer, sein neues Produkt in den schillerndsten Farben positiv erscheinen zu lassen. Zugegebenermaßen liest sich das neue Versicherungsprodukt auch sehr positiv. Ob allerdings die möglicherweise ausgeschlossenen Fälle von rechtlichem Schutz letztlich den Sinn des Paketes überwiegen, bleibt abzuwarten. Zumindest die Idee und die erstmals von einem Versicherer umgesetzte Verwirklichung des Online-Rechtsschutzes für den einzelnen Privatanwender sprechen für die ARAG.



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