Konjunktur

Arbeitslosenquote in Euro-Zone auf Höchstwert

In der Euro Zone sind so viele Menschen arbeitslos wie noch nie zuvor. Derweil warnt die EU-Kommission, dass die Zahlen in einigen Ländern nicht hinnehmbar seien. Insgesamt sind in der Euro-Zone derzeit 17,4 Millionen Menschen ohne Arbeit. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von elf Prozent. Dies ist gleichzeitig der höchste Wert seit der Datenerhebung im Jahre 1995.

In Spanien fast ein Viertel arbeitslos

Am schlimmsten stellt sich die Situation in Spanien dar. Dort sind 24,3 Prozent der Menschen arbeitslos. In Griechenland beträgt die Arbeitslosenrate 22 Prozent. In Italien sind immerhin noch 10,2 Prozent ohne Arbeit.

Deutschland gehört indes mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent zu den Vorzeigeländern der EU. Lediglich Österreich, Luxemburg und die Niederlande weisen noch geringere Werte auf.

Rückgang des Bruttoinlandsprodktes in der Euro-Zone erwartet

Derweil sank der Einkaufsmanagerindex auf den niedrigsten Stand seit 2009. Für das laufende Jahr wird ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes aller 17 Euro-Länder von zusammen 0,3 Prozent erwartet. Die EU-Kommission betrachtet die Arbeitslosigkeit in einigen EU-Ländern derweil als nicht hinnehmbar.

EU-Kommission: Mehr für die Beschäftigung tun

Eine Sprecherin der EU-Kommission sah deshalb auch eine dynamischere Gestaltung der Arbeitsmärkte als vordringlich an. Noch vor Kurzem hatte die EU-Kommission die Länder der Euro-Zone ermahnt, mehr für Beschäftigung zu unternehmen. Ein Patentrezept hierzu hat jedoch auch die EU-Kommission nicht zur Hand.

 



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