Gesellschaft

Armut auf Rekordniveau in den USA

Wie das statistische Amt der USA (US Census Bureau) im aktuellen Armuts- und Krankenversicherungsbericht bekannt gibt, befindet sich die Armut auf Rekordniveau, demnach zählt das Amt 46,2 Millionen Arme in den USA. Die Beurteilung, ob Menschen als arm gelten, fällt das Amt anhand der Einkünfte, Singles die weniger als 11.139 Dollar pro Jahr (oder eine vierköpfige Familie die wenigerals 22.314 Dollar pro Jahr) verdienen gelten demnach als arm. Die Armutsquote ist gemessen am Jahr 2009 von 14,3 % der Bevölkerung auf nunmehr 15,1 % angestiegen.

Seit vier Jahren steigt die Armutsquote in den USA in Folge, gleichzeitig befindet sich diese seit 1993 auf einem Rekordniveau. Von der Armut sind insbesondere die Minderheiten, wie die so genannten Schwarzen oder Hispanics, betroffen. Demnach fallen 25,8 % der Schwarzen und 25,3 % der Hispanics unter die Definition der Armut. Insgesamt ist im Durchschnitt das Einkommen auch gesunken, 2010 fiel das durchschnittliche Einkommen um 2,3 % auf 49.445 Dollar pro Jahr.

Trotz der umstrittenen Bemühungen des amtierenden US-Präsidenten Obama leben immer noch an die 50 Millionen Menschen in den USA ohne eine ordentliche Krankenversicherung, die Arbeitslosenquote liegt offiziell bei 9,1 %. Letzte Woche hatte Präsident Obama ein Beschäftigungspaket von 450 Milliarden Dollar beschlossen, hier sollen im Besonderen Großprojekte, aber auch der Kleinhandel, unterstützt werden. Doch dieses Paket muss noch vom Kongress bestätigt werden, angesichts der bisherigen Haltung der Republikaner ein aussichtsloses Unterfangen.



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