Konjunktur

Bankkaufmann: Traumberuf mit guten Perspektiven

Der Beruf des Bankkaufmanns beziehungsweise der Bankkauffrau ist für viele Schulabgänger ein Traumberuf. Winken doch zum Teil hervorragende Gehälter und ausgezeichnete Karriereperspektiven. Die zweieinhalbjährige beziehungsweise dreijährige Ausbildung ist angelehnt an die seit 1998 geltende Ausbildungsordnung für den Beruf des Bankkaufmanns.

Vielfältige Chancen nach der Ausbildung

Neben der allgemeinen Wirtschaftslehre und der Bankbetriebslehre lernen die angehenden Bankkaufleute auch Controlling und Rechnungswesen. Aber auch allgemeinbildende Fächer wie Politik und Gesundheitsförderung stehen auf dem Lehrplan. Nach der Ausbildung sind die Bankkaufleute in der Lage in vielen Bereichen des Bankwesens und der freien Wirtschaft Fuß zu fassen. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Bankkaufleute nur in Banken beschäftigt sind, bieten sich auch in anderen Zweigen der freien Wirtschaft hervorragende Berufsperspektiven. In Banken können sich die Bankkaufleute als Kundenberater oder als Sachbearbeiter weiterentwickeln und mit Fortbildungen auch in das Investmentgeschäft einsteigen oder in die Immobilienwirtschaft wechseln. Zudem besteht die Möglichkeit, durch ein weiterbildendes Betriebswirtschaftsstudium die eigene Karriere zu planen und auf nahezu alle Bereich der freien Wirtschaft und Verwaltung auszuweichen. Selbst eine Karriere in der Wissenschaft (Ökonom) und der Medien ist möglich.

Vom Azubi zum Bankdirektor: Das Beispiel des Edgar Luippold

Karrieren wie die des Edgar Luippold von der Volksbank Balingen zeigen, dass es auch möglich ist, vom einfachen Bank-Azubi zum Bankdirektor aufzusteigen. Dass Bankkaufleute jedoch auch das Leben ihrer Kunden kennenlernen wollen, zeigt die Idee der Volksbank Eisenberg.

Praktikum auf dem Bauernhof als Teil der Ausbildung: Das Beispiel der Volksbank Eisenberg

Durch ein Praktikum auf einem Bauernhof sollen die angehenden Bankkaufleute körperliche Arbeit kennen- und schätzen lernen. So soll der Arroganz, die vielen Bankkaufleuten nachgesagt wird, vorgebeugt werden. Zudem sollen die Bankkaufleute so auch lernen, was es heißt, unter schwierigen körperlichen Bedingungen ihr Geld zu verdienen. In diesen Tagen begannen gerade wieder zahlreiche neue Auszubildende bei den Banken und Sparkassen ihre Ausbildung zum Bankkaufmann beziehungsweise zur Bankkaufrau. Das Beispiel der Volksbank Eisenberg macht auch in vielen anderen Bereichen des Bankensektors Schule. Immer mehr Mannager schicken ihre Manager in Extremsituationen, um einerseits andere Berufe und damit das teilweise harte Leben der Kunden kennenzulernen, anderseits um Führungsqualitäten ausbauen zu können. Auch in diesem Bereich setzt beispielsweise die Volksbank Eisenberg durch ihr ausbildungsintegriertes Praktikum auf dem Bauernhof Maßstäbe.

Berufsperspektive für Menschen mit Interesse am Umgang mit Menschen

Neben dem Einblick in körperliche Berufe wird so zugleich auch für das eigene Berufsbild die Fähigkeit der Empathie erlernt. Letztlich bewirkt dies auch im Alltagsgeschäft positive Wirkungen, denn die angehenden Bankkaufleute können den Kunden Produkte anbieten, die aus der eigenen Erfahrung (durch die Praktika) resultieren und damit maßgeschneidert sind. Der Bankkaufmann ist zugleich die Schnittstelle zwischen Kapital und Mensch. Insofern relativiert sich zugleich das Vorurteil, dass der Beruf des Bankkaufmanns nur etwas für kapitalorientierte Menschen ist. In erster Linie gehört zu dem Beruf das Bedürfnis mit Menschen zusammenarbeiten zu wollen.



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