Versicherung & Vorsorge

Berufsunfähigkeitsversicherung der Württembergische überzeugt Stiftung Warentest

Vielfach scheitert der Antrag auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung an der notwendigen Gesundheitsprüfung.

Die Württembergische bietet nun einem ausgewählten Kundenkreis eine BU-Versicherung an, die nur wenige zu beantwortende Gesundheitsfragen enthält.

Damit überzeugt die Württembergische Berufsunfähigkeitsversicherung die Stiftung Warentest.

Von dem Angebot können sogenannte Bonuskunden der Württembergischen profitieren. Darunter fallen Kunden, die bei der Württembergischen mindestens drei Versicherungsverträge aus unterschiedlichen Versicherungsbereichen abgeschlossen haben.

Dazu zählen Hausrat, Rechtsschutz, Haftpflicht, Unfallversicherung, Kraftfahrzeugversicherung und Wohngebäudeversicherung. Zudem ist die Berufsunfähigkeitsversicherung an weitere einschränkende Kriterien geknüpft, so die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherung Test.

Einschränkende Kriterien für Anrecht auf BU-Versicherung

Das Höchstalter darf demnach nur 35 Jahre betragen. Kunden dürfen zudem noch keine andere Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben oder diese beantragt haben. Auch eine frühere Ablehnung eines entsprechenden Antrags auf Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als Ausschlusskriterium.

Zudem dürfen die Kunden vor der Antragsstellung maximal zwei Wochen ununterbrochen arbeitsunfähig gewesen sein, sowie wegen derselben Erkrankung nur zweimal in ärztlicher Behandlung gewesen sein. Schließlich dürfen die Antragsteller in den vergangenen fünf Jahren auch keine Rente oder Pension aus Erwerbsminderung oder sonstigen gesundheitlichen Gründen erhalten haben.

Die Prüfung der Berufsunfähigkeit bezieht sich dabei jeweils auf den zuletzt ausgeübten Beruf. Dies ist positiv zu bewerten, da der Versicherer im nachhinein keine Verweisung auf eine andere Berufssparte vornehmen kann, um die Leistung zu umgehen.

Geringe Anzahl an Gesundheitsfragen bietet für viele Interessenten dennoch Chance auf eine BU-Versicherung

Die geringe Anzahl an Gesundheitsfragen stellt zudem ein Angebot für einen Personenkreis dar, der bei gesundheitlichen Einschränkungen unter normalen Umständen keine Berufsunfähigkeitsabsicherung erhalten würden. Chronisch Kranke dürften jedoch auch zukünftig von der Versicherung ausgeschlossen bleiben. Ein vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte trotz allem durchgeführt werden, wie in diesem Beitrag empfohlen wird.

Nachversicherung möglich

Der Passus der Krankschreibung verhindert hier eine leichte Aufnahme bei chronischer Erkrankung. Die Berufsunfähigkeitsrente beträgt zudem nur maximal 750 Euro. Dies schränkt den Lebensstandard im Bedarfsfall entsprechend ein. Eine Nachversicherung bei Heirat, Geburt eines Kindes, Scheidung und weiterer Einzelkriterien ist allerdings möglich.

Je Ereignis ist die maximal erreichbare Rente um 50 Prozent anhebbar. Maximal kann die Rente jedoch 2250 Euro im Monat betragen. Eine Nachversicherung ist maximal bis zum 45. Lebensjahr möglich. Wer alle Voraussetzungen erfüllt, zahlt beispielsweise bei einem Eintrittsalter von 27 Jahren und einem Beruf des Lehrers monatlich 56 Euro, wenn der Schutz bis zum 65. Lebensjahr gewünscht wird.

Weil in dem Beitrag Überschüsse mit einberechnet werden, kann ein maximaler Bruttobeitrag von 74 Euro entstehen. Die Württembergische bietet auch an, die Überschüsse in Form von Fonds anzusparen. Da hierbei jedoch immer die Gefahr eines Verlustes an den Finanzmärkten gegeben ist, wird diese Methode nicht empfohlen. In jedem Fall ist die Berufsunfähigkeitsversicherung der Württembergischen ein attraktives Angebot zur Absicherung der eigenen Berufsunfähigkeit. Der Test zur Berufsunfähigkeitsversicherung der Stiftung Warentest ist auch unter www.test.de zu lesen.



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