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Biathlon „Oldie“ Björndalen sprintet zu Gold

Norwegens Biathlon „Legende“ Ole Einar Björndalen holt die erste Goldmedaille der Olympischen Biathlon Wettkämpfe in Sotschi 2014.

Der 40-jährige Norweger gewann das 10 Kilometer Sprintrennen trotz eines Schießfehlers dank seiner hervorragenden läuferischen Qualitäten. Für Björndalen war es seine insgesamt siebte Olympische Goldmedaille.

Die beiden fehlerfreien Schützen Dominic Landertinger aus Österreich mit 1,3 Sekunden Rückstand und Jaroslav Soukup aus Tschechien mit 5,7 Sekunden Rückstand mussten sich mit Silber und Bronze begnügen.

Keine Chance für die jungen Wilden

Mit dieser tollen läuferischen Leistung beeindruckte der „Alt-Star“ der Biathlon Szene nicht nur die Experten, sondern vor allem seine junge Konkurrenz. Seinen favorisierten Landsmann Emil Hegle Svendsen (+ 29,3 sec. Platz 9) ließ Björndalen auf der Schlussrunde regelrecht alt aussehen.

Auch der französische Mitfavorit Martin Fourcade konnte beim ersten Olympischen Biathlon Wettkampf in Sotschi nicht überzeugen. Er wurde am Ende mit 12,4 Sekunden Rückstand nur sechster. Lediglich der relativ geringe Zeitrückstand für den nächsten Wettbewerb die Verfolgung dürften Svendsen und Fourcade positiv stimmen. Hier haben die beiden sehr gute Medaillen Chancen.

Deutsche Biathleten mit mäßigem „Olympia Auftakt“

Von den vier Deutschen Startern beim 10 Kilometer Sprintrennen belegte Simon Shempp mit fehlerfreien Schießen und 42,9 Sekunden Rückstand auf Björndalen als bester Deutscher Platz 15. Erik Leser kam mit einem Schießfehler und 53,2 Sekunden auf Platz 21. Für Arnd Pfeiffer (+ 1min, 27,7 sec.) und Christoph Stephan (+ 2min u. 22,4 sec.) waren aufgrund ihrer drei bzw. Stephan zwei Schießfehler nur die Plätze 34 und 58 für Stephan möglich.

Erneutes negativ Erlebnis für deutsche Biathleten befürchtet

Kritiker befürchten bereits nach dem ersten Rennen in Sotschi ein ähnliches Desaster wie in Vancouver 2010 für die Deutschen Biathleten. In Vancouver 2010 waren die Deutschen Biathleten erstmals in der Geschichte der olympischen Spiele ohne jegliche Medaille geblieben. Wobei die Leistungen unserer Biathleten in der aktuellen Weltcup-Saison im Vergleich zu 2010 bisher ganz ansprechend waren. Das weckt weiterhin die Hoffnung auf die eine oder andere Medaille der Deutschen Biathleten in Sotschi 2014.

Deutsche Hoffnungen liegen auf Biathlon Damen

Nachdem die Herren im ersten Biathlon-Wettbewerb von Sotschi leer ausgingen liegen die Hoffnungen des DSV und der Deutschen Biathlon-Fans auf nun auf bei den Damen. Zum vierköpfigen Aufgebot für das 7,5 KM Sprintrennen am Sonntag gehören neben der Deutschen Doppel-Olympiasiegerin und Biathlon Legende Andrea Henkel, Franziska Preuß, Laura Dalmeier sowie die Langlaufumsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle. Warum sollte den nicht auch bei den Damen mit Andrea Henkel ein Biathlon „Oldie“ für eine Überraschung sorgen.



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