Konjunktur

Börsen geben deutlich nach

Die Mitteilung der schlechten Zahlen des Arbeitsmarktes in der Euro-Zone sowie den USA hat
die Stimmung an den Börsen erneut gedrückt. Der Deutsche Aktienindex (Dax) sank auf ein Fünf- Monatstief. Der Euro verbuchte sogar Verluste in derartiger Höhe, dass dieser auf ein Zwei-Jahrestief fiel.

Schlechte Arbeitsmarktzahlen in den USA sorgen für Unruhe an den Märkten

Derweil warnen immer mehr Investoren vor einer erneuten Wirtschaftskrise. Der Dax verbuchte Verluste von 4,1 Prozent und sank damit auf 6008,47 Punkte. Auch die britischen und französischen Aktienindizes verbuchten deutliche Verluste.

Der Euro fiel auf den Referenzkurs von 1,2286 US-Dollar ab. Die Anleger reagierten besonders sensibel auf die schlechten Arbeitsmarktzahlen aus den USA. Erstmals seit einem Jahr stieg die Arbeitslosenquote in den USA wieder an. In Europa bieten die Arbeitsmarktzahlen von Spanien und Griechenland Grund zur Sorge.

Deutschland: Unternehmen verbuchen schlechtere Geschäftszahlen

Selbst beim Vorzeigeschüler Deutschland liefen die Geschäfte der Unternehmen schlechter als in den Monaten zuvor. In der Euro-Zone beträgt die Arbeitslosenquote derweil elf Prozent. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Dokumentation im Jahre 1995.

Wahlen in Griechenland sind entscheidend für die Wirtschaft in der Euro-Zone

In den kommenden Monaten rechnen die Experten abermals mit einem weiteren Anstieg. Als nächstes Damoklesschwert schwebt die Parlamentswahl in Griechenland am 17. Juni über der Europäischen Gemeinschaft. Je nach Ausgang der Wahl wird eine dramatische Zuspitzung der Lage an den Märkten befürchtet. Sollten die gemäßigten Kräfte in Griechenland gewinnen, dürfte sich die Lage an den Börsen aber auch wieder schnell beruhigen.



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