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Bundesliga 20. Spieltag: Bayern marschiert weiter

Auch am 20. Spieltag setzten die Münchner ihren Triumphzug in der Bundesliga fort. Im Südgipfel siegten die Bayern ungefährdet mit 2:0 in Nürnberg. Auch die Dortmunder sind wieder in der Erfolgsspur. In Bremen landet der BVB einen 5:1 Kantersieg.

Sieger des bisherigen Spieltags sind die Frankfurter. Die Eintracht setzte sich gegen Schlusslicht Braunschweig durch. Freiburg verspielte eine Führung und musste sich am Ende mit einem Unentschieden gegen Hoffenheim begnügen. Die Wölfe fuhren gegen die Mainzer ihren ersten Dreier in der Rückrunde ein. Weiter im Abwärtstrend befindet sich der HSV. Am Abend hieß es gegen die Hertha aus Berlin 0:3.

Nürnberg – Bayern 0:2

In Nürnberg standen sich die beiden bis dahin besten Mannschaften der Rückrunde gegenüber. Mit offenen Visier stemmten sich die Franken gegen den Triple-Gewinner. Ginczek und Kiyotake hatten hervorragende Möglichkeiten die Nürnberger in Führung zu bringen. Bis zur verletzungsbedingten Auswechslung Ginczeks war die Partie völlig offen. Doch dann kam es zum Bruch im Spiel der Nürnberger. Eiskalt schlugen die Münchner in Form von Mario Mandzukic zu. Anschließend vergaben die Münchner viele gute Chancen. In der zweiten Hälfte war es schließlich Kapitän Lahm, der nach Zuspiel von Mandzukic auf 2:0 erhöhte. Die Franken wehrten sich nach Kräften, konnten den Sieg der Bayern aber nicht mehr verhindern.

Bremen – Dortmund 1:5

Hochverdient, auch in der Höhe, siegten die Borussen bei den krisengeschüttelten Bremern. In Halbzeit 1 hatten die Dortmunder gerade einmal zwei Chancen, die sie beide eiskalt nutzten. Das 1:0 besorgte Lewandowski ehe Mkhitaryan mt einem satten Schuss auf 2:0 erhöhte. Auch, wenn die Werderaner deutlich agierter als zuletzt auftraten, konnten die Hausherren der Klopp-Elf ne wirklich gefährlich werden. Manuel Friedrich legte direkt nach Wiederanpfiff das 3:0 nach. Mit seinem zweiten Treffer des Tages markierte Mkhitaryan das 4:0. Die Bremer ergaben sich ihrem Schicksal. Lewandowski besorgte schließlich das 5:0. Sein 13. Saisontreffer. Auch der Ehrentreffer zum 1:5 konnte an dem Debakel der Bremer nichts mehr ändern.

Frankfurt – Braunschweig 3:0

Das Duell der beiden Eintrachten konnten die Frankfurter klar mit 3:0 für sich entscheiden. Völlig verdient und ungefährdeten fuhren die Hessen die 3 Punkte ein. Früh ging die Truppe von Coach Armin Veh durch Flum mit 1:0 in Führung. Bereits kurz vor dem Pausenpfiff konnten Meier und Aigner den 3:0-Endstand herstellen. In der zweiten Hälfte verwalteten die Frankfurter die Führung nur noch. Außerdem einem Lattenkopfball von Kessel hatten die Braunschweiger nichts mehr entgegen zu setzen. Für die Elf von Trainer Lieberknecht wird die Luft im Abstiegskampf dünner. Die Frankfurter hingegen konnten nunmehr ins hintere Mittelfeld aufrücken.

Freiburg – Hoffenheim 1:1

Bis in die Schlussphase führten die Freiburger mit 1:0 gegen die TSG aus Hoffenheim und konnten von ihrem zweiten Dreier in der Rückrunde träumen. In der 68. Minute war es Schmid, der die erste Chance der Freiburger zum 1:0 nutzte. Bis dahin war die Partie ziemlich ausgeglichen. Torraumszenen: Fehlanzeige. Doch dann schlug Modeste zu und markierte mit den 1:1 Endstand. Ein glücklicher Punktgewinn für die Kraichgauer.

VFL Wolfsburg – Mainz 05 3:0

Lange hieß es in Wolfsburg zwischen dem VFL und Mainz 05 0:0. Nach einem Foul von Bungert an Dost, verwandelte schließlich Rodriguez zum 1:0 für die Wölfe. Die Führung brauchte Sicherheit ins Spiel der Wolfsburger. Schließlich waren es Dost und Luiz Gustavo, die auf 3:0 erhöhten. Für die Wölfe der erste Sieg in der Rückrunde, für die Mainzer die erste Niederlage.

Hamburger SV – Hertha BSC 0:3

Viel hatten sich die Hamburger vorgenommen gegen die in der Rückrunde noch sieglosen Berliner. Am Ende standen die Hanseaten mal wieder mit leeren Händen da. 0:3 unterlag der HSV der Hertha vor heimischer Kulisse. Schonungslos deckten die Berliner die Schwachstellen der Hamburger auf. Die Defensive der Hamburger komplett überfordert, die Offensive völlig planlos fand kaum statt. Nachdem HSV Keeper Adler einen Elfmeter von Ramos abwehrte kein noch einmal kurz Hoffnung auf. Doch nur ein paar Sekunden später versenkte Allagui den Ball nach einer Ecke im Tor der Hamburger. Danach war der HSV völlig verunsichert. Das nutze Herthas Adrian Ramos aus und stellte mit einem Doppelpack den 3:0-Halbzetstand klar. In der zweiten Halbzeit passierte fast gar nichts mehr. Ramos hätte sogar noch das 4:0 und 5:0 erzielen können. Am Ende blieb es beim 3:0 für die Hertha. Der HSV verlor das sechste Spiel in Folge, 5 davon jeweils mit 3 Gegentreffern. Langsam gehen bei den Hanseaten die Lichter aus.



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