Gesundheit

Cannabis: 20 Jahres-Studie beweist, Cannabis weniger schädlich als Tabak

Cannabis ist für die Lungen weniger schädlich als Tabak, dies beweist eine langangelegte 20 Jahres-Studie, die Studie wurde von Forschern der Universität Kalifornien in San Francisco erstellt. Demnach habe man keine negativen Auswirkungen auf die Lungenfunktionen bei einem Konsum von einem Joint pro Tag auf sieben Jahren feststellen können, so die Studienleiter. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Journal of American Medical Association“ veröffentlicht. Einmal mehr beweist eine Studie, dass Cannabis zu Unrecht illegalisiert wird, die Kampagne in den Medien gegen eine Legalisierung halten weiterhin an (Stichwort Komakiffen etc.), wie zu Zeiten von Randolph Hearst, der als Papiermagnat in den 20 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Hanf als Konkurrenzprodukt von Zellulose erkannte und massiv die Illegalisierung vorantrieb.

Anhand der Studie wurden 5115 Personen aus vier US-Städten beiderlei Geschlechts auf die Lungenfunktion überprüft, so habe man sogar eine leichte Verbesserung der Lungenfunktion durch den Konsum von Marihuana entdeckt. Einige der Probanden haben neben Cannabis auch Tabak konsumiert, hier wurden unabhängig vom Cannabiskonsum die Lungenfunktion überprüft, eine deutliche Leistungsabnahme durch den Konsum von Tabak konnte zweifelsfrei festgestellt werden.

Cannabis findet auch in der Medizin Verwendung, so werden Cannabisprodukte in der Krebstherapie eingesetzt (z.B. als Appetitanreger in der Chemotherapie), in der Schmerztherapie (auch bei Problemen des Bewegungsapparates) und bei Multipler Sklerose (gegen Krampfanfälle). Ob nun der Nachweis der Studie, dass Cannabis bei gelegentlichem Konsum die Lungenfunktion nicht beeinträchtigt, das Verbot wird aufheben können, ist zweifelhaft.



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