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Canonical will mit Ubuntu in die Gewinnzone

Das hinter dem Linux-Derivat Ubuntu stehende Unternehmen Canonical gewinnt Nutzer aber macht noch keine Gewinne. Das soll sich aber nach Aussage von Mark Shuttleworth alsbald ändern.

Shuttleworth: Gewinnzone ist möglich

Das südafrikanische Unternehmen beschäftigt rund 40 hauptberufliche Ubuntu-Entwickler in seinen Reihen. Chris Kenyon, Leiter der Finanzabteilung von Canonical sagte, dass der Umsatz zwar steige, dass Unternehmen aber noch nicht profitabel arbeite. Insgesamt sollen rund 2,5 Millionen zahlende Kunden das Ubuntu-System auf Server oder Clientebene nutzen. Insgesamt soll die Nutzerbasis rund 8 Millionen aktive Ubuntu-Nurtzer betragen. Shuttleworth will auch weiterhin das Betriebssystem kostenlos anbieten. Durch die Integration eines Musik-App-Stores und Cloud-Anwendungen in Form von „Ubuntu One“ sollen schwarze Zahlen alsbald geschrieben werden, hofft das Unternehmen und besonders sein Förderer Mark Shuttleworth. Neu hinzu kommen durch den Software-Store auch kommerzielle Spiele und Anwendungssoftware. Ubuntu hat zuletzt einige Nutzer verloren, weil Shuttleworth bei der neuen Desktopoberfläche „Unity“ kein glückliches Händchen bewies und es vielfach zu Systemverlangsamungen oder Einfrieren von Programmen kam. In der neuen Version 11.10 wurden jedoch bereits viele Fehler behoben und es kehren zunehmend viele Anwender wieder zu Ubuntu zurück. Dies belegen die neuesten Zahlen des Beliebtheitsmessers „Distro Watch“. Derzeitiger Spitzenreiter ist der Ubuntu-Abkömmling Linux Mint. Ubuntu gewinnt aber deutlich an Boden zurück und kann wieder Spitzenreiter in Bezug auf das beliebteste Linux-Betriebssystem werden. Wenn sich dies in den Zahlen von Canonical ebenso zeigen wird, dürfte die Gewinnzone möglich sein.



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