Wissenschaft

CERN: LHC entdeckt neuen subatomaren Partikel

Der Large Hadron Collider (LHC) des Forschungszentrums CERN hat erstmals seit Inbetriebnahme in 2009 einen neuen subatomaren Partikel entdeckt, das neu entdeckte Teilchen ist ein Boson und wurde auf den Namen Chi-b (3P) getauft. Durch die genaue Zusammensetzung subatomarer Teilchen erhoffen sich die Wissenschaftler genauere Hinweise, ob das Standardmodell der Elementarphysik so weit stimmig ist. Vor kurzem erregte die Meldung, wonach im LHC Hinweise für das so genannte Higgs-Boson entdeckt wurden, internationale Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang soll das Chi-b Boson helfen zu verstehen, warum Materie Masse aufweist. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden nun auf der Internetseite der Universitätsbibliothek von Cornell veröffentlicht.

An der Schweizerisch-französischen Grenze liegt der Teilchenbeschleuniger LHC, hier werden in unterirdischen Röhren auf einer Länge von 26,7 Kilometer Teilchen (meist Protonen oder Bleikerne) auf nahezu Lichtgeschwindigkeit gebracht und dann zum kollidieren gebracht. Leistungsstarke Detektoren messen dann die subatomaren Teilchen, die nach dem Zusammenstoss in alle Richtungen davon fliegen. Aus diesen Information erhoffen sich die Wissenschaftler Aufschlüsse über das Universum, eine der zentralen Fragen lautet, warum Materie Masse aufweist.

Das Chi-b Boson tauchte mit seinem Pendant, Anti-Chi-b, auf, diese fielen zusammen und erzeugten reine Energie. Schon zuvor haben Wissenschaftler solch ein Teilchen vorrausgesagt. Nun haben Wissenschaftler das Chi-b Boson nachweisen können. Bislang sind über 50 Elementarteilchen auf subatomarer Ebene bekannt, der Fund des neuen subatomaren Partikels könnte weiteren Entdeckungen den Weg ebnen.

 



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