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Champions League: Leverkusen erlebt Debakel gegen PSG

Für Bayer Leverkusen geriet das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Paris St. Germain zu einem richtigen Debakel. 0:4 hieß es am Ende. Superstar Zlatan Ibrahimovic erzielte dabei seine Treffer 9 und 10.

Nachdem 0:4 dürfte der Bundesliga-Zweite die Planungen für das Viertelfinale der Champions League erst einmal auf Eis legen. Das Achtelfinal-Hinspiel wurde zum Anschauungsunterricht für die Leverkusener. Jetzt hilft im Rückspiel im Pariser Prinzenpark nur noch ein Wunder, um die Runde der letzten 8 zu erreichen. Fehlen wird dabei Emir Spahic, der die Gelb-Rote Karte bekam.

Partie schon zur Halbzeit entschieden

Nach Treffern von Blaise Matuidi (3.) und Superstar Zlatan Ibrahimovic (39./Foulelfmeter, 42.) stand es bereits zur Halbzeit 0:3. In der zweiten Hälfte hatten de Leverkusener nichts mehr entgegenzusetzen und mussten durch Yohan Cabaye in der 88. Minuten noch den vierten Treffer einstecken.

Für die Bayer-Elf war es nach dem Pokal-Aus gegen Zweitligist Kaiserslautern und der Niederlage gegen Schalke 04, bereits die dritte Pleite in Folge.

Frühes Gegentor bringt Leverkusen aus dem Konzept

Gegen Paris präsentierte sich die Werkself ähnlich katastrophal wie beim 0:5 gegen Manchester United in der Gruppenphase. Insbesondere der frühe Gegentreffer brachte die Mannschaft von Trainer Hyypiä komplett aus dem Konzept. Bereits zur Pause war das Spiel durch die Treffer 9 und 10 von Superstar Ibrahimovic in der laufenden Champions League Saison gelaufen.

Bereits zur Pause quittierten die Fans den leblosen Auftritt der Mannschaft mit einem gellenden Pfeifkonzert. Besonders das in der Vorrunde noch stark aufspielende Trio Kießling, Son und Sam enttäuschte auf ganzer Linie. Gleich auf drei Positionen hatte Trainer Hyypiä die Mannschaft gegenüber dem Schalke-Spiel verändert. Doch Ömer Toprak, Andres Guardado und Sam konnten allesamt ihre Aufstellung nicht rechtfertigen.

Veränderungen bringen nichts

Hyypiä hatte gegenüber dem Schalke-Spiel seine Startelf auf drei Positionen verändert. Für Philipp Wollscheid, Sebastian Boenich und den gesperrten Emre Can spielten Ömer Toprak, Andres Guardado und Sam, die sich allesamt nicht mit Ruhm bekleckerten.

Allein der zur Halbzeit eingewechselte 17-jährige Julian Brandt wusste auf sich aufmerksam zu machen.

Nach der deutlichen Führung schalteten die Franzosen gleich mehrere Gänge zurück, blieben jedoch jederzeit Herr der Lage in der BayArena. Erschreckend schwach präsentierten sich die Leverkusener. Bei PSG ragten neben Ibrahimovic noch Thiago Motta und Marco Verrate aus dem Starensemble heraus.



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