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Chelsea Manager Villas-Boas: John Terry ist kein Rassist

Der Manager des englischen Erstligisten Chelsea (derzeit auf Platz 3, sechst Punkte hinter Anführer ManCity), Andre Villas-Boas, stärkt demonstrativ den Rücken von John Terry. Terry soll in der Ligabegegnung am vergangenen Sonntag gegen Aufsteiger Queens Park Ranger (1:0 für QPR) den gegnerischen Anton Ferdinand rassistisch beleidigt haben, die britische Polizei hat Untersuchungen eingeleitet. Terry selber weist die Vorwürfe vehement zurück, obschon Videomaterial über die angebliche Beleidigung vorliegen würde.

Der 30 jährige Nationalspieler ist seit 1998 bei den Blues als Innenverteidiger und Mannschaftskapitän angestellt, er absolvierte über 300 Pflichtspiele für die Londoner Mannschaft. Nach Darstellung Villas-Boas soll ein Missverständnis vorliegen, Terry soll direkt nach der Begegnung mit Ferdinand gesprochen haben. Damit sei die Sache für den Manager erledigt.

Der beleidigte Spieler schweigt bislang zu den Vorwürfen, spätestens aber bei der Polizei muss er eine Aussage treffen. Im Internet kursieren Videos, die die Beleidigungen belegen sollen. Auf der anderen Seite stellen sich Medienboebachter die Frage, ob das Thema erst über die Sozialen Netzwerke (Twitter und Facebook) und dann über die Medien aufgebauscht wurde, oder ob Terry wirklich rassistische Sprüche zum Besten gab.



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