Wirtschaft

China: Abflachen des Wirtschaftswachstums prognostiziert

Chinas Wirtschaft wird aller Vorraussicht nach im aktuellen dritten Quartal abflachen, bislang konnte die chinesische Wirtschaft trotz Staatsanleihenkrise relativ gut wachsen, doch inzwischen stehen einige Herausforderungen bevor. So kämpft die chinesische Zentralbank mit einem Inflationsdruck. Nach ersten Prognosen könnte das Wirtschaftswachstum von 9,5% auf 9,3% abfallen (im Vergleich zu den Vorjahreswerten). Doch die Eurokrise könnte der chinesischen Wirtschaft noch stärker zusetzen, befürchten Analysten.

Durch eine strikte Vergabepolitik von Krediten will die chinesische Zentralbank der Inflation vorbeugen, gleichzeitig wird aber der einheimischen Wirtschaft damit ein Dämpfer verpasst. Die Inflation hat mit 6,5% ein Dreijahreshoch erlangt, die Zentralbank hat allein in diesem Jahr fünf Mal den Leitzins angehoben. Gleichzeitig lassen die Exporte nach, hier bedingt durch die Verunsicherungen der Anleihen aus Europa und den USA. So fiel das Wachstum der Exporte von 24,5 % im August (im Vergleich zum Vorjahr) auf 17,1 % im September.Dabei spielen die europäischen Staaten eine Schlüsselrolle, in 2010 importierten sie aus dem reich der Mitte Waren und Dienstleistungen im Wert von 380 Milliarden Dollar.

Als Antwort auf die Finanzkrise von 2007/2008 schnürte die chinesische Regierung immense Investitionspackete um die Wirtschaft zu stützen. Künftig soll auch die Binnennachfrage gestärkt werden, damit will die chinesische Regierung die Abhängigkeit von Exporten auffangen.

 



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