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China: Wachstumsprognose 2012 auf 7,5 % gesenkt

Manche mögen denken, dass China ein Luxusproblem habe, wenn nun Premierminister Wen Jiabao verkündet, dass die Wachstumsprognose für 2012 auf 7,5 % gesenkt wird, doch diese Ankündigung könnte als Indiz aufgefasst werden, dass die Weltkonjunktur sich abkühlen wird. Zuvor wurde ein Wirtschaftswachstum von 8 % angegeben, im vergangenen Jahr wuchs die chinesische Wirtschaft noch um 9,2 % , das Jahr zuvor gar um 10,4 %. Als wesentlichen Grund für das Abflauen des Wirtschaftswachstums in China wird die sinkende Nachfrage aus den USA und den Euroländern angeführt, auf der anderen Seite besteht in China ein Inflationsdruck.  Für die chinesische Führung besteht die erste Priorität darin, die wirtschaftliche Lage in China zu stabilisieren. Analysten zufolge haben die Maßnahmen, die in China nach Ausbruch der Finanzkrise 2008 beschlossen wurden, eine Immobilienblase in China und eben den steigenden Inflationsdruck verursacht. Die Inflation wurde 2011 mit 5,4 % angegeben, angepeilt waren und sind für 2012 immer noch 4 % Inflation. China gilt als Indikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft, ein Absenken der Wachstumsprognose auf 7,5 % könnte als Indiz für künftige Entwicklungen verstanden werden.



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