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Chris Pine über Jack Ryan und die Politik

Während Chris Pine sein Privatleben so weit wie möglich geheim hält, macht er aus seinen Ansichten kein Geheimnis.

Im Hinblick auf seinen neuesten Film „Jack Ryan: Shadow Recruit“ verfasste das US-Magazin The Hollywood Reporter einen Artikel, in dem Pine zum einen über seine Rolle als Kult-Held Jack Ryan sprach, zum anderen aber auch über seinen eigenen Standpunkt in Sachen Politik.

Chris Pine als Schattenrekrut Jack Ryan

Es gibt viele Filme im Jahr 2014, auf die das Publikum gespannt wartet. Einer davon ist „Jack Ryan: Shadow Recruit“, der sich – wie der Titel schon verrät – um den Hauptcharakter Jack Ryan dreht. Dieser ist genau jener Jack Ryan, den Erfolgsautor Tom Clancy für seine weltbekannte Romanreihe erschuf.

Im Gegensatz zu Verfilmungen, in denen Harrison Ford, Alec Baldwin oder auch Ben Affleck den Publikumsliebling spielten, basiert „Jack Ryan: Shadow Recruit“ allerdings nicht auf einer Romanvorlage, sondern setzt die Figur in einer eigens für diesen Film geschaffenen Handlung in Szene.

Für die Verkörperung des Jack Ryan hat Regisseur Kenneth Branagh keinen Geringeren als Hollywood-Darsteller Chris Pine gewählt.

Als dieser, der als Analyst bei der CIA arbeitet, entdeckt er per Zufall, dass Russland einen Terrorangriff plant, der die US-amerikanische Volkswirtschaft lahmlegen soll und gerät so in ein Netz aus Intrigen und üblen Machenschaften.

Ein brandheißes Thema – insbesondere in Zeiten, in denen die Geheimdienste selbst vermehrt ins Visier geraten.

Pine kennt die Grenzen

Das weiß auch Chris Pine, der The Hollywood Reporter gegenüber erklärt, dass es ihm ganz recht gewesen wäre, wäre der Film als Konsequenz aus den Edward-Snowden-Enthüllungen entstanden, doch zu diesem Zeitpunkt war der Action-Knaller schon abgedreht.

Denn in Sachen Politik vertritt Pine eine Meinung, die in Hollywood nicht oft anzutreffen ist. Statt sich auf eine Seite – Demokraten oder Republikaner – zu schlagen, denkt er, dass sich beide Parteien nichts nehmen.

Kritik übt er insbesondere daran, dass sich die Obama-Regierung das Recht heraus nimmt, Menschen, in denen sie eine Gefahr sieht, durch Drohnenangriffe zu eliminieren, ohne mehr über ihre Hintergründe zu wissen. Während des Gespräches fällt so auch der Name Anwar al-Awlaki, der ein US-Bürger war, der bei einem von der CIA durchgeführten Drohnenangriff im Jemen sein Leben lassen musste, weil er als Terrorverdächtiger galt. Die Meinung des gut informierten Schauspielers ist daher, dass es Unrecht sei, jemanden auszuschalten, obwohl nur möglicherweise eine Terrorgefahr bestand. Er ist sich sicher: Hier wurden Grenzen eindeutig überschritten.

Chris Pine – Star ohne Allüren

In dem Artikel wird deutlich, dass Chris Pine ein Star ohne Allüren ist. Weder setzt er sich mit Social-Media-Seiten wie Facebook und Twitter auseinander, um sich in den Mittelpunkt zu stellen, noch reißt er sich darum, anderweitig im Rampenlicht zu stehen. Sein Privatleben hält er privat.

Stattdessen setzt er sich lieber mit Problemen unserer heutigen Welt auseinander und versucht, die Menschen, wie in dem Interview mit The Hollywood Reporter, wachzurütteln.

Doch hat er nicht vor, seine Schauspielkarriere an den Nagel zu hängen. Nach Erfolgen wie „Das gibt Ärger“, „Unstoppable“ und natürlich auch „Star Trek“, versucht er mit „Jack Ryan: Shadow Recruit“ in ein zweites Franchise vorzustoßen. Ob ihm der Spagat zwischen Kirk und Ryan gelingt, werden die deutschen Kinogänger ab dem 27. Februar 2014 beurteilen können.

Hochkarätige Besetzung

Neben Chris Pine wartet „Jack Ryan: Shadow Recruit“ auch abseits des Hauptcharakters mit einer hochkarätigen Besetzung auf. Keira Knightley, die dem Kino-Fan bestens aus Filmen wie „Fluch der Karibik“, „Abbitte“ und „Anna Karenina“ bekannt ist, wird als Cathy Ryan zu sehen sein. Regisseur Kenneth Branagh schlüpft in die Rolle des Viktor Cherevin und Kevin Costner mischt als William Harper mit.



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