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Der Medicus – Kritik & Kinostart

Am 25. Dezember dürfte es so manchen Bestseller-Fan ins Kino locken. „Der Medicus“ wird ab diesem Tag auf der großen Leinwand zu sehen sein. Dann wird sich zeigen, ob der Buchklassiker auch filmisch zu überzeugen weiß oder ob sich zu Recht niemand eher an eine Verfilmung gewagt hat. Hier eine Kritik und Informationen zum Kinostart „Der Medicus“

Der Medicus: Geschichte eines Heilers

Im Zentrum der Erzählung steht der junge Rob Cole (Tom Payne), der im England des 11. Jahrhunderts lebt und über die Gabe verfügt, den Tod spüren zu können. So geschehen, als er das Ableben seiner kranken Mutter vorhersah, nach deren Tod er sich einem reisenden Bader (Stellan Skarsgård)anschließt. An dessen Seite sieht er ferne Länder und erlernt die Grundlagen der Heilkunst.

Auf eben diesen Reisen erfährt er von dem besten aller Ärzte, der im fernen Persien nicht nur praktiziert, sondern auch unterrichtet: Ibn Sina (Ben Kingsley).

Rob mausert sich schnell als bester Student Ibn Sinas und feiert in Zeiten, in denen die Pest wütet und Tausende von Menschenleben fordert, durch unablässige Forschung und Arbeit erste Erfolge, führt aber auch ein Leben voller Entbehrungen und Opfer.

Der Bestseller Roman von Noah Gordon im Kino

„Der Medicus“ kam in den USA bereits im Jahr 1987 in die Buchläden, feierte seinen wahren Erfolg aber erst mit seiner Veröffentlichung auf dem europäischen Markt. Vor allem in Deutschland entpuppte sich der rund 800 Seiten umfassende Schmöker als ein Verkaufsschlager.

Es folgten die Romane „Der Schamane“ und „Die Erben des Medicus“, die jedoch weit hinter den Erwartungen zurückblieben und von der Leserschaft nie so gut aufgenommen wurde wie „ Der Medicus“, obwohl sie die Geschichte um die Familie Cole fortsetzten. Eine Verfilmung blieb bis dato aus.

Erst im Jahr 2012 wagte sich der deutsche Regisseur Philipp Stölzl („Die Logan Verschwörung“) in Zusammenarbeit mit den Produzenten Wolf Bauer und Nico Hofmann und der UFA Cinema daran, das Epos in die Lichtspielhäuser zu bringen. Das Drehbuch lieferte Jan Berger.

Filmisches Epos mit Starbesetzung

Natürlich sticht einem bei einem Blick auf die Besetzung des Filmes sofort der Name Ben Kingsley ins Auge, der den weltberühmten Arzt Ibn Sina spielt.

Als Charakterdarsteller bekannt, war er zuletzt in den beiden Blockbustern „Ender’s Game – Das große Spiel“ und „Iron Man 3“ auf der großen Leinwand zu sehen. Es ist nur allzu gut denkbar, dass er auch als Meister der Heilkünste und Lehrer des Hauptcharakters einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Rob Cole wird von dem jungen Briten Tom Payne dargestellt, der in Deutschland noch kein gängiger Name ist. Dies könnte sich mit dem „Medicus“ durchaus ändern. Der Darsteller war außer in einigen britischen Produktionen unter anderem auch in der umstrittenen Serie „Luck“ mit von der Partie, deren Glück trotz Dustin Hoffman als Hauptdarsteller nach nur einer Staffel verwirkt war.

Vertrauter ist dem geneigten Filmfreund der Name Stellan Skarsgård, der unter anderem in Produktionen wie „Fluch der Karibik“, „Mamma Mia!“, „Illuminati“ und den Marvel-Filmen zu sehen war und demnächst im für Furore sorgenden „Nymphomaniac“ auftreten wird.

Der internationale Cast wird durch Emma Rigby („Once Upon A Time in Wonderland“), Olivier Martinez („S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“) und Elyas M’Barek („Türkisch für Anfänger“) abgerundet.

Trailer „Der Medicus“

„Der Medicus“ : Kinostart am 25.12.2013

Während sich die Pressestimmen bislang eher verhalten zum Film äußern – wenngleich sie das Werk durchaus mit einem „bildgewaltig“ ehren – werden wir erst ab dem 25. Dezember sehen, ob der Film an den Erfolg des Romans anknüpft und das Publikum so sehr in seinen Bann zieht, wie es ihrerseits die gedruckte Ausgabe der Erzählung tat.



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