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Deutsche Bank: Investoren verklagen Deutsche Bank

Die Deutsche Bank wird von Investoren verklagt. Grund ist die Festsetzung des Marktzinssatzes Libor. Eine Kapitalanlagegesellschaft, die zum Bankhaus Metzler gehört, beteiligt sich an mehreren Sammelklagen gegen die Deutsche Bank sowie weiterer Banken. Dies berichtet der „Spiegel“. Ein Sprecher des Bankhauses Metzler hat den Bericht derweil bestätigt.

Deutsche Bank lässt Vorwürfe überprüfen

Die Deutsche Bank lässt demnach seit einigen Monaten intern prüfen, ob Händler der Deutschen Bank an Manipulationen im Zusammenhang mit dem Zinssatz Libor beteiligt waren. Die Anlagegesellschaft, die dem Bankhaus Metzler zugehörig ist, verwaltet Spezialfonds sowie Publikumsfonds.

Bankhaus Metzler: Verpflichtung gegenüber den Anlegern

Ein Sprecher des Bankhauses teilte mit, dass sein Haus eine Verpflichtung seinen Anlegern gegenüber habe, rechtlich vorzugehen. Der Marktzinssatz Libor gibt an, zu welchen Bedingungen sich Banken auf dem Markt Geld leihen können. Der Zinssatz basiert auf den jeweiligen Angaben von Großbanken und dient als Maßstab für den Zinssatz, zudem sich Privatpersonen und Unternehmen letztlich Geld leihen können.

Im Falle einer Verurteilung kommen hohe Kosten auf die Deutsche Bank zu

Inwieweit die Deutsche Bank oder andere Institute an einer Beeinflussung des Libor-Zinzsatzes beteiligt waren, bleibt abzuwarten. Sollte der Vorwurf berechtigt sein, dürfte es für die Deutsche Bank in mehrfacher Hinsicht ungemütlich werden. Einerseits dürften dann nicht unerhebliche Strafzahlungen fällig werden, zum anderen dürfte sich dies auch auf den Aktienkurs der Deutschen Bank auswirken.



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