Konjunktur, Wirtschaft

Deutsche Bank: Wie eine Bank nach Leo Kirch wieder mal Politik versucht

Die Deutsche Bank gerät wieder einmal negativ in die Schlagzeilen. Mit der Aussage des damaligen  Deutsche Bank-Chefs Rolf Breuer in Bezug auf Leo Kirchs Kreditwürdigkeit war das Schicksal des damaligen Medien-Moguls besiegelt. Sein Imperium zerbrach. Nun hat ein hoher Anlagemanager der Deutschen Bank sich zur aktuellen Griechenland-Krise geäußert und eine Aussage getätigt, die stark an die damalige Aussage von Breuer erinnert. Der Anlagemanager Georg Schuh hält demnach ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für „sehr wahrscheinlich“.

Georg Schuh (Deutsche Bank): Politik gespielt

Abgesehen davon, dass die Wirtschaft für sich das Recht reklamiert, dass sich die Politik aus der Wirtschaft heraushält, scheint für die Wirtschaft selbst das Gesetz des Heraushaltens in Bezug auf die Politik nicht zu gelten. Der Chef-Anlagestratege der Sparte DB Advisors, Georg Schuh ist für die Verwaltung rund 170 Milliarden Euro von institutionellen Anleger zuständig. Wörtlich sagte Schuh: „Der Kapitalmarkt hat ein Auseinanderbrechen bereits eingepreist. Die Investoren sind da viel weiter als die Politik. Ich glaube wir sind jetzt in der Endspiel-Phase“. Schuh geht noch in diesem Jahr von einem Austritt Griechenlands aus der Währungsunion aus. Gleichzeitig schiebt er den entscheidenden entlarvenden Satz „Je eher, desto besser“ hinterher. Damit spielt genaugenommen die Deutsche Bank insgesamt Politik, denn sie versucht die Märkte dahin zu dirigieren, dass die Politik noch mehr unter Druck gerät und Griechenland aus der gemeinsamen Währungsunion entlässt.

Im Gold liegt die Weisheit, Sicherheit und das Schweigen

Die Deutsche Bank insgesamt gerät mit der Aussage des Anlagemanagers erneut in Bedrängnis, denn sollte Griechenland aus der Währungsunion herausgedrängt werden, könnten Anleger der Aussage des Anlagemanagers im nachhinein eine hohe Bedeutung zumessen und letztlich erneut Klagen von Anlegern bewirken. Es kann halt nicht jeder Politik, allerdings soll Gold eine gute Anlageform sein, in Bezug zu dieser gibt es den geflügelten Satz: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, scheinbar setzt die Deutsche Bank eher auf Silber.



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