Konjunktur

Deutsche Wirtschaft beginnt zu lahmen

Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2012 deutlich an Schwung verloren. Erste Experten gegen bereits von einer dauerhaften Talfahrt aus. Demnach hat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 0,2 Prozent zugenommen. Die Experten erwarten auch für das kommende Halbjahr schlechte Zahlen.

Binnennachfrage schwächt sich wohl bald ab

So gehen die Ökonomen davon aus, dass die Eurokrise nunmehr auch die deutschen Exporte schwächen könnte. Zudem komm es zunehmend zu einer Abschwächung der Binnennachfrage. Zudem könne nach den Angaben des DIW auch kurzfristig eine Verschlechterung am Arbeitsmarkt eintreten. Langfristig gehen die Experten jedoch von einer soliden deutschen Wirtschaft aus.

So fungieren insbesondere die Schwellenländer als Konjunkturmotor für die Weltwirtschaft und somit auch für den Euro-Raum, so die Experten weiter. Zudem gehen die Experten von steigenden Gehältern und damit von einer Zunahme des Konsums aus. Auch gesunkene Energiepreise würden die privaten Ausgaben im Konsumbereich anfeuern, so der DIW in seiner Darstellung.

Auch Kiel Economics warnt vor Abschwächung der Wirtschaft

Neben dem DIW warnt auch das private Forschungsinstitut Kiel Economics vor einem plötzlich einsetzenden Ende des Jobwunders sowie des wirtschaftlichen Aufschwungs. Wie das „Handelsblatt“ aus der Prognose des Instituts zitiert, könne Deutschland demnach sogar in rund einem Jahr in eine Art Stagnation oder sogar in leichte Rezession verfallen. Demnach geht das private Forschungsinstitut davon aus, dass sich Deutschland der Euro-Kris nicht mehr lange entziehen kann.



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