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Deutscher Export im Februar um 8,6 % gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gab, sind die Exporte aus Deutschland im Februar 2012 um 8,6 % zum Vorjahr gestiegen, demnach wurden Waren im Wert von 91,3 Milliarden Euro ausgeführt. Im Gegenzug wurden Waren im Wert von 76,5 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt (eine Steigerung um 6,1 % zum Vorjahr), der Außenhandelsüberschuss beläuft sich damit nur für den Februar auf 14,8 Milliarden Euro.

Der Handelsüberschuss im Februar 2011 lag noch bei 11,9 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt. Hauptabnehmer deutscher Waren sind immer noch die Staaten der Europäischen Union, allein hier wurden Waren im Wert von 53,4 Milliarden Euro ausgeführt. Importiert wurden aus der EU Waren im Wert von 48,7 Milliarden Euro.

Damit steigen die Exporte in die EU zum Vorjahreswert um 5,4 %, der Import steigt um 6,6%. Allein in die Eurozone wurden Waren im Wert von 35,4 Milliarden Euro (ein Plus von 3,3 % zum Vorjahreswert) ausgeführt, importiert wurden Waren im Wert von 34,1 Milliarden Euro (+ 5,5 % zum Vorjahr).

Noch im Februar wurde in der verarbeitenden Industrie in Deutschland ein Minus von 1,3 % (zum Januar 2012) registriert, zum Teil wurde dies auf das schlechte Wetter im Winter zurückgeführt. Noch immer droht die so genannte Eurokrise, die Staatsverschuldungen der Euroländer, auch auf Deutschland überzugreifen. Wie die Zahlen deutlich hervorheben, ist der Export im Wesentlichen von den EU-Staaten abhängig, wiewohl andere Staaten (wie die so genannten BRIC-Staaten) immer wichtiger werden.

Insgesamt wird für das laufende Jahr 2012 ein Exportvolumen von 1,1 Billionen Euro aus Deutschland prognostiziert. Doch genau die immensen Handelsüberschüsse stoßen auf die Kritik anderer Staaten, Deutschland solle den Binnenkonsum fördern, so eine Forderung aus den USA.



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