Wirtschaft

Deutscher Export im Mai weiter angestiegen

Das Wirtschaftswachstum hält in Deutschland spürbar an, und zwar stärker als Analysten bislang prognostiziert hatten. Wie das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom Freitag mitteilte, hat die deutsche Wirtschaft im Mai Waren und Dienstleistungen im Wert von 92,1 Milliarden Euro ausgeführt. Dies ist eine Steigerung von 4,3 % zum April 2011, und gar eine Steigerung von 19,9 % zum Mai 2010. Auch der Wert der Einfuhren ist im Monat Mai wiederum angestiegen, demnach wurden Waren im Wert von 77,3 Milliarden Euro eingeführt, eine Steigerung von 3,7 % zum April 2011 (oder 15,6% zum Mai 2010).

Damit erwirtschaftet die deutsche Volkswirtschaft einen Außenhandelsüberschuss von 14,8 Milliarden Euro. Ein Großteil der Exporte wurde in die EU getätigt, knapp 60 % aller Exporte (54,5 Milliarden Euro) gingen in die EU. Dies bedeutet eine Steigerung zum Vorjahreswert von 17,4 %. Der Handel mit außereuropäischen Ländern ist stärker angestiegen, so hat die deutsche Wirtschaft Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro ausgeführt (+ 23,8 % zum Mai 2010).

Doch Analysten gehen von einer Abkühlung der Weltwirtschaft aus, was auch unmittelbar Folgen für die Exportnation Deutschland nach sich ziehen könnte. Zwar sind die Auftragsbücher exportierender Firmen immer noch prall gefüllt, doch erwartet wird, dass die Nachfrage aus den USA und China, insbesondere für Maschinengüter, in den kommenden Monaten spürbar abnehmen wird. Doch vielleicht gelingt es der Wirtschaft, die Analysten erneut zu überraschen?

 



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