Wirtschaft

Deutschland: Wirtschaftsaufschwung flacht ab

Das Statitische Bundesamt gibt in einer Presserklärung bekannt, dass der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland abflacht, demnach steigerte sich das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2011 lediglich um 0,1 % zum Vorgleich des vorherigen Quartals. Gleichzeitig wurde das Ergebnis des ersten Quartals korrigiert, demnach wurde hier eine Wirtschaftssteigerung von 1,3 % erzielt. Das Statistische Bundesamt führt als wesentlichen Grund für die Abkühlung der Konjunktur sinkende Konsumausgaben und Bauinvestitionen an. 

Trotz abflauendem Konsumverhaltens sind die Importe stärker angestiegen als die Exporte, dies führt wiederum zu einer Verschlechterung der Außenhandelsbilanz (die nach Meinung vieler Experten aber eh sich im Ungleichgewicht befindet). Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg das Bruttoinlandsprodukt um 2,8 %. Insgesamt befinden sich 41 Millionen Menschen in der Erwerbstätigkeit, 1,4 % mehr als im Vorjahr.

Die genauen Ergebnisse dieser Untersuchung wird das Statistische Bundesamt ab dem 1. September zur Verfügung stellen. Das Ergebnis wird für die gesamte EU und Eurozone Auswirkungen haben, da Deutschland als Wirtschaftsmotor der EU gilt. Der Ausblick auf die kommenden Monate wird getrübt, viele Länder in der EU haben Probleme mit der Staatsverschuldung. Der DAX reagierte empfindlich und verlor 2,4 %. Insgesamt wird auch die Vorhersage des Wirtschaftswachstums nach unten korrigiert, bislang hielt man ein Wachstum von 1,5 % für realistisch, nun wird ein Wachstum von 1,3 % für das Jahr 2011 prognostiziert.



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