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Dodo, ein Schimpanse, füttert Tigerbabys

Ein ungewöhnlicher Vorgang macht weltweit die Runden, ein zweieinhalbjähriger Schimpanse im Zoo von Bangkok füttert seit nunmehr einem Jahr Tigerbabys, die von der Mutter verstoßen wurden. Der Schimpanse wurde regelrecht abgerichtet und gibt den Raubkatzenbabys die Flasche. Doch schon bald werden die Tigerbabys erwachsener, und dann werden die Zooangestellten das ungewöhnliche Vorgehen auflösen und die Tiere trennen.

In der Natur würden die Tiere sich feindlich gesonnen sein, aber in der Realität werden sie eh kaum aufeinander treffen, weil Tiger naturgemäß ihren Lebensraum in Asien haben, während Schimpansen eher in Afrika anzutreffen sind. Doch Dodo scheint Gefallen gefunden zu haben die Tigerbabys mit der Flasche zu versorgen (und ab und an mal selber die Kost zu probieren). Bevor aber die Tigerbabys größer werden und Dodo angreifen könnten, werden die Tiere in Kürze separiert. Doch es scheint, dass der Zoo von Bangkok diese Dressur als PR für sich nutzt.

In der freien Laufbahn werden 3000 bis 5000 Tiger geschätzt, deswegen gilt die größte aller Raubkatzen als stark gefährdet. Es gibt mehr Tiger in Gefangenschaft (ca. 20 000) als in der Natur.



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