Politik

Döring: Unfallflucht eines ambitionierten Politikers

Patrick Döring, zukünftiger FDP-Generalsekretär, startet mit einem Makel in sein zukünftiges Amt. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft dem FDP-Politiker das „unerlaubte Entfernen vom Unfallort“ vor, sprich Unfallflucht. Sie hat diesbezügliche Ermittlungen aufgenommen. Der Bundestag soll deshalb die Immunität Dörings aufheben.

Döring: Wagen berührt

Berlin: Nach dem Rückzug von Christian Lindner als FDP-Generalsekretär musste Parteichef Philipp Rösler Handlungskompetenz zeigen. Deshalb ernannte er noch am Mittwoch den 38-jährigen Patrick Döring, derzeit Schatzmeister der FDP, zum Nachfolger Lindners. Vor etwa zwei Wochen fuhr Döring mit seinem BMW den Außenspiegel eines parkenden Fahrzeugs in Hannover ab. Bei einem Ausweichmanöver, so heißt es, soll Döring dabei den anderen Wagen touchiert haben. Döring selbst beschreibt den Vorfall so: „Ich habe, ohne es zu bemerken, mit meinem PKW einen Autospiegel beschädigt. Den Schaden von 200 Euro habe ich bereits vor Tagen beglichen.“ Ein zufällig anwesender Bauarbeiter notierte sich das Kennzeichen von Dörings Wagen und informieret daraufhin die Polizei. Als die Polizei sich bei Döring meldete, gab dieser zu wohl den Wagen berührt zu haben. Die Staatsanwaltschaft gab indes an, dass es dafür Anhaltspunkte gäbe, dass Patrick Döring den Zusammenstoß wohl doch bemerkt habe und sich deshalb gesetzeswidrig vom Tatort entfernt habe. Zudem soll Döring nach dem Zusammenstoß aus dem Wagen gestiegen sein und seinen Außenspiegel neu justiert haben. Der Immunitätsausschuss des Bundestages bewertete die Angelegenheit indes als nicht allzu schwerwiegend. Das Peinliche an dem Vorfall, Patrick Döring ist verkehrspolitsicher Sprecher der FDP.



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