Politik

Doris Schröder-Köpf: Landtagskandidatur gescheitert

Teilweise wurde das Ansinnen der Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, Doris Schröder-Köpf, in den niedersächsischen Landtag einzuziehen schon mit den Ambitionen von Hillary Clinton verglichen. Doch nun ist das medienwirksam inszenierte Theater um die Kandidatur für den niedersächsischen Landtag beendet. Sieger im Duell ist nicht die bekannte und von den Medien umjubelte deutsche Hillary Clinton, sondern die eher bis dato recht unbekannte, dafür aber als fleißig und kompetent geltende bisherige Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner.

Schröder-Köpf: Für Agenda 2010 abgestraft?

Am Montagabend verlor Schröder-Köpf die dritte von fünf Vorabstimmungen und hat damit nur noch theoretische Chancen auf eien Nominierung für den Landtag. Schröder-Köpf wollte sich im Wahlkreis Hannover-Döhren als Direktkandidatin bewerben. Leuschner wollte ursprünglich nicht mehr kandidieren, entschied sich dann aber doch anders und siegte nun gegen die bekannte Kanzlergattin. Die Nominierung zeigt, nicht immer ist ein Promi-Bonus nützlich, ja manchmal sogar hinderlich. In diesem Fall kam wohl noch hinzu, dass Schröder-Köpf anscheinend stellvertretend für die Agenda 2010 ihres Mannes von der Parteibasis abgestraft wurde.



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