Konjunktur

Droht Familie Schlecker eine Gewerkschaftsklage?

Wie der „Spigel“ behauptet, will die Gewerkschaft Ver.di Anton Schlecker verklagen. Eine Gewerkschaftssprecherin widersprach jedoch zunächst dieser Darstellung Die Vorwürfe richten
sich demnach auf Immobilienverkäufe, die Schlecker zugunsten seiner Kinder vorgenommen haben soll.

Tricksereien mit LDG?

So hat das Logistikunternehmen LDG, welches Lars Schlecker sowie Meike Schlecker gehört, besonders hohe Gewinne mit Geschäften des väterlichen Betriebes gemacht. In den Jahren 2006 bis 2010 soll der Überschuss demnach bei rund 58,5 Millionen Euro gelegen haben. Kritiker werfen Schlecker vor, dass die Preise von LDG überteuert gewesen wären.

Fragwürdige Immobilienverkäufe

Zudem soll Anton Schlecker unmittelbar vor der Insolvenz ein Zentrallager in Österreich für 2,8 Millionen Euro an seine Kinder verkauft haben. Wie der „Spiegel“ berichtet, soll zudem noch in Linz ein Logistikzentrum für rund 1,8 Millionen an die Kinder verkauft worden sein. Die Familienvilla indes gehört der Ehefrau des Firmengründers und ist ebenfalls nicht für die Insolvenzmasse greifbar. Lars und Meike Schlecker fordern indes nun ihrerseits als Gläubiger aus der Insolvenzmasse rund 176 Millionen Euro. Laut einem Bericht des „Handelsblattes“ verbleibt der Familie nach derzeitigem Stand der Dinge ein Reinvermögen von rund 40 Millionen Euro.



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