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Einführung des HTC One X durch Patentstreit mit Apple verzögert

Weil der Patentstreit mit Apple andauert, kann HTC nicht wie geplant seine LTE-Neuerungen HTC One X und Evo 4GLTE in den Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Weil die Internationale Handelskommission im Dezember letzten Jahres eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat, überprüft nunmehr der Zoll die Einfuhr der Geräte.

ITC: Änderungen in Software vornehmen

Das US-Patent Nr. 5946647 bildet den Hintergrund dieser Auseinandersetzung. In dem Patent werden die Interaktionsmöglichkeiten mittels speziell formatierter Daten in einem Dokument bezeichnet und umschrieben.

So lässt sich beispielsweise eine in eine E-Mail integrierte Nummer direkt anwählen. Die Internationale Handelskommission der USA (ITC) hatte HTC hierzu bis zum 19. April Zeit gegeben, um entsprechende Veränderungen an der Software der neuen Geräte vornehmen zu können.

Sollten die Änderungen nicht umgesetzt werden, so droht jedoch ein Importverbot, so die ITC. Kurz vor dem Ablauf des Ultimatums hatte HTC jedoch die geforderten Änderungen in Aussicht gestellt.

The Verge: Änderungen durch HTC vorgenommen worden

Bislang  war nicht klar, ob HTC dieser Auflage auch wirklich gefolgt ist. Nun soll der US-Zoll überprüfen, ob entsprechende Änderungen auch wirklich vorgenommen wurden. Eine erste Stellungnahme seitens HTC sieht jedoch eine Lösung unmittelbar in Reichweite. Derweil ist noch unklar, wie hoch der durch die verspätete Markteinführung erlittene wirtschaftliche Schaden sein wird. Nach den neusten Erkenntnissen hat HTC laut „The Verge“ die vom ITC geforderten Änderungen nunmehr vorgenommen. Betroffen waren die HTC-Nachrichten-App, die Originalnachrichten-App und der Browser der HTC-Smartphones.



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