Gesundheit

Ernährung 2.0: ökologische vegane Ernährung?

Ökologisch hergestellte Lebensmittel, bevorzugt aus regionalem Anbau, finden zunehmend Abnehmer. So ist der Trend hin zu Bio-Produkten und einer alternativen Ernährungsweise unübersehbar. Vegetarier und Veganer sind längst keine Exoten mehr und leben eine echte Alternative zu Fast Food a la McDonnalds vor.

Die Ernährung der Menschen ist geprägt von Schnelligkeit. Kaum jemand nimmt sich noch die Zeit um selber zu kochen. Schnell muss es sein und gut schmecken soll es auch. Fast Food geht oft auf Kosten der Gesundheit.

In der Zukunft soll sich das mit dem Trend zu Bio-Produkten und veganer Ernährung ändern. Oder gehört die Zukunft doch dem Fresh Convenience Food?

Ernährung 2.0: bio und vegan oder..?

Christian Schindler beschäftigt sich damit, verschiedene Szenarien zu entwerfen wie die Ernährung der Zukunft „Ernährung 2.0″ aussehen könnte. Doch ganz einfach ist das nicht, da für jeden Einzelnen andere Aspekte der Ernährung wichtig sind.

Sicherlich ist es bei den meisten Menschen die Schnelligkeit, dass das Essen fix auf dem Tisch steht. Doch bei vielen steht auch die Bequemlichkeit hoch im Kurs. Einfach ab in die Mirkowelle und fertig soll es sein. Andere wiederum legen mehr Wert darauf, wie gesund die Nahrung ist.Ob es ökologisch sinnvoll und nachhaltig hergestellt wurde.

Neues Bewusstsein mit Lebensmitteln

Weitere legen Wert auf den regionalen Anbau der Produkte und dass die Bauern einen fairen Preis dafür erhalten. Für viele ist auch die Geschichte hinter ihrem Essen wichtig. Der Trend geht damit zu mehr Transparenz. Also wo kommt es her, wie sieht es da aus, was hat mein Gemüse „durchlebt“ bis es auf meinem Teller landet.

Und Einzelne müssen aus gesundheitlichen Gründen Ihr Hauptaugenmerkmal auf so etwas lenken wie: Ist es laktosefrei oder frei von Gluten. Doch wird es weiterhin auch genügend Käufer geben denen es wichtig ist wie Preiswert das Essen ist.

Trend geht zu ökologischen Lebensmitteln und veganer Ernährung

Allerdings kann man in letzter Zeit einen Trend zu veganem ökologischen Essen beobachten. Starkoch Attila Hildmann, dessen Bücher im Nu die Bestsellercharts erstürmt haben, voran. Doch auch andere Köche nutzen diesen Hype und kreieren leckere vegane Gerichte, bei denen nicht mal eingefleischte Fleischliebhaber das Tier vermissen (Veganismus laut Wikipedia).

Ihre Botschaft lautet ganz klar, dass man von der Massentierhaltung weg muss um voran zu kommen. Man muss kein Veganer sein oder werden um diese kulinarischen Genüsse zu probieren. Viele erweitern ihren Speiseplan damit, um den einzigartigen Gaumenkitzel zu haben. Dass dabei kein Tier getötet und gegessen werden muss ist nur der „nette“ Nebeneffekt.

Macht Vegan gesund und vital

Denn schon nach einigen Tagen tierfreien Genusses berichten die „Challenger“ (Teilnehmer) von ungeahnter Energie und mehr Geschmackssinn. Ausserdem verschwinden die überflüssigen Kilos, welche sich bislang hartnäckig an Bauch und Po gehalten haben, fast von alleine. Ja sogar von Verjüngung ist die Rede. In Israel gibt es schon seit vielen Jahren das erste Vegetarier-Dorf der Welt.

Fresh Convenience Food

Aber diesen Trend halten Experten nicht für massentauglich. Einzelne, die sich bewusster ernähren möchten und noch selber kochen wird es immer geben und doch in der Minderheit bleiben, ist die Meinung von Sven Gabor Janszky.

Er sowie die Deutschen Gesellschaft für Ernährung sehen den Trend zum Fresh Convenience Food. Also Mahlzeiten die sich schnell und leicht zubereiten lassen aber dennoch gesund sind. Viele sind schon auf diesen „Zug“ aufgesprungen und bieten zum Beispiel an: Salatbars, fertige Salate und Snacks in abgepackten Tüten oder Schalen oder Kochtüten wo Rezept und alle Zutaten gekauft werden können.

Vegan: die Lösung der weltweiten Hungersnot?

Doch die Zukunft der Ernährung hängt auch davon ab, ob und wie viel Nachfrage herrscht und wie viel landwirtschaftliche Fläche für die Produktion dafür zur Verfügung steht. Würde weiterhin so viel oder mehr Fleisch konsumiert wie jetzt, gäbe es bald zu wenige Anbauflächen für Futterpflanzen. Würde man wiederum statt Futterpflanzen für die Tiere lieber pflanzliche Nahrungsmittel für den Menschen anbauen, könnte man vielleicht das weltweite Hungerproblem lösen.

Quellen:

http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/oeko-trifft-convenience-wie-wir-uns-in-zukunft-ernaehren-werden/9264746.html

http://veganforfit.de/

http://veganforyouth.de/

http://www.zukunftsessen.de/

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/landwirtschaft/130108_bund_landwirtschaft_fleischatlas.pdf

http://www.welt.de/vermischtes/article121441790/Amirim-ist-das-erste-Vegetarier-Dorf-der-Welt.html



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.