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Escape Plan: Kritik der Film-Giganten

Escape Plan hat es endlich möglich gemacht – die Giganten sind zusammengetroffen. Gesprochen wird von Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. Zusammen in einem Thriller, der alles verspricht.

Kann der Kinofilm Escape Plan mit Stallone und Schwarzenegger wirklich halten, was es verspricht? Hier eine Kritik zum Film.

Escape Plan: eine Stereotype mehr

Im Film Escape Plan wird Sylvester Stallone als Hauptdarsteller in einen Knast eingeschleust, um die Ausbruchsicherheit zu testen. Doch schnell merkt er, dass es sich hier um eine Falle zu handeln scheint, denn der Auftraggeber scheint gar nicht zu wollen, dass er flieht.

So muss er sich mit einigen unschönen Dingen herumschlagen, wie unter anderem sadistischen Wächtern oder auch dem Werter der Anstalt, der mit unfairen Mitteln arbeitet.

Daher versucht er, aus dem Gefängnis zu entfliehen, bekommt jedoch schnell mit, dass dies nicht möglich zu sein scheint, weil man durchaus einige Ratschläge befolgt hat, die er im Lause seiner Karriere als Sicherheitsexperte kundgetan hat.

Dann lernt er seinen Mithäftling kennen, der von Arnold Schwarzenegger verkörpert wird. Zusammen wird nunmehr der Plan für den Ausbruch geschmiedet.

Escape Plan eher enttäuschend

Hat man den Film gesehen, muss man leider feststellen, dass einige Hoffnungen und Wünsche nicht ganz erfüllt wurden sind. So schien das Zusammentreffen der Giganten in den 80er oder 90er Jahren durchaus noch attraktiv, scheint es jetzt jedoch eher einfallslos und spannungsarm.

Das Ganze erinnert in gewisser Art und Weise sehr stark an die Legenden Robert De Niro und Al Pacino in Jon Avnets „Kurzer Prozess – Righteous Kill“. Selbiges hat man anscheinend versucht, auf „Escape Plan“ anzuwenden. An und für sich eine nette Idee, jedoch fragt man sich während des Filmes einmal mehr, wie es eigentlich Rapper 50 Cent in die Produktion geschafft hat.

Parallelen zu „Kurzer Prozess – Righteous Kill“

Es sind also durchaus Gemeinsamkeiten und Parallelen zwischen dem Gefängnisausbruchs-Thriller und der Pacino-De Niro-Selbstjustiz-Paarung zu erkennen. Vergleicht man beispielsweise die Drehbücher, wird man erkennen, dass beide aus ähnlich unausgegorenen und altmodischen Genrekino-Versatzstücken bestehen.

Diese dienen allenfalls dazu, dass die beiden Hauptdarsteller Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger ins rechte Licht gerückt werden sollen. So haben beide Darsteller zwar auch äußerst gute Momente, jedoch trösten diese keinesfalls über die triste Handlung hinweg.

Kritiker uneins über Escape Plan

Sowohl Pressekritiken als auch Userkritiken gehen daher weit auseinander. Wie erwähnt, war die Vorstellung des Filmes weitaus spektakulärer als letzten Endes wirklich dagewesen, weil man eben die beiden Ikonen auf einer Leinwand begutachten konnte.

Des Weiteren scheint es, als würde allein Stallone für die Action-Einlagen zuständig sein, während sich Schwarzenegger um die spaßige Untermalung in Nebenrolle kümmert. Äußerst schade, wenn man hier doch geballte Action erwartet hat.

Escape Plan Trailer

Scheint der Anfang noch relativ vielversprechend, wird die Handlung zum Ende hin eintönig. Einige schauspielerisch gute Aspekte sind durchaus dabei, wobei 50 Cent keinesfalls gut wegkommt und als beliebig austauschbar dargestellt wird.

Ebenfalls ein kleiner Kritikpunkt wird an die Synchronstimmen vergeben, die mit den ursprünglichen nicht mehr viel gemein haben und somit wieder die alten Erinnerungen an die beiden Action-Ikonen ein wenig mehr zerstören.



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