Newsticker

Europas Börsen starten schwach nach Ostern

Die Börsen in Europa haben nach dem verlängerten Osterwochenende schwach gestartet, Grund hierfür sehen viele Analysten in den enttäuschenden Arbeitslosenzahlen aus den USA, die am Freitag veröffentlicht wurden. Demnach gab es in den USA die schlechtesten Entwicklungszahlen auf dem US-Arbeitsmarkt seit fünf Monaten. Im März wurden 120.000 neue Jobs in den USA geschaffen, Analysten gingen von 200.000 Stellen aus.

Die Deutsche Börse DAX gab um 0,88 % , die französische CAC um 1,22 %, die britische FTSE 100 um 0,88 % nach und die US-Börse Dow Jones verlor genau einen Prozentpunkt. Die neue Einschätzung der Regierung in Italien, wonach die Wirtschaftsentwicklung schlechter erwartet wird, als im Vorfeld prognostiziert wurde, führte zu einem Verlust von drei Prozent an der dortigen Börse.

Des Weiteren beeinflussen Nachrichten aus China die Entwicklung auf dem internationalen Börsenparkett, zwar sind die Exportzahlen gestiegen, doch die Importe nach China nahmen deutlich ab. So stiegen die Exporte im März um 8,9 % zum Vorjahreswert, die Importe hingegen nahmen „nur“ um 5,3 % zu; allerdings lag der Zuwachs im Vormonat (erneut zum Vorjahreswert) bei 39,6 %. Dies deuten viele Beobachter als Verlangsamung der Entwicklung in China.

Weiterhin bereitet die Haushaltslage in Spanien den Börsianern Sorge, die Zinsen für zehnjährige Anleihen stiegen auf bedenkliche 5,84 %, eine Steigerung um 0,1 % zum Vorwochenende. An sieben Prozent ist die Refinanzierung schlicht unmöglich.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.