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Evonik geht an die Börse

Die Stiftung der RAG hat das Startsignal für den Börsengang des Tochterunternehmens Evonik gegeben. Die Stiftung der RAG ist zugleich auch die Eigentümerin der Bergbaugesellschaft Deutsche Steinkohle AG. Die RAG-Stiftung besitzt rund 75 Prozent an Evonik. Die Finanzgesellschaft CVC besitzt 25 Prozent. Ursprünglich sollte Evonik schon im letzten Herbst an die Börse gebracht werden. Aufgrund schwacher Börsensignale wurde der Börsengang jedoch verschoben.

Griechische Parlamentswahl könnte Börsengang nochmals verschieben

Nun wurde das Verfahren eingeleitet, welches die Erstnotierung der Aktien bereits im Juni ermöglicht. In den nächsten vier Wochen wollen die Eigentümer potenziellen Interessenten die Aktien schmackhaft machen. Als erster Börsentag wird der 25. Juni erwartet.

Falls jedoch die griechische Parlamentswahl am 17. Juni einen Wahlsieg der extremen Linken hervorbringen, könnten die Börsen erneut auf Talfahrt gehen und der Börsengang von Evonik erneut verschoben werden. Dies verlautete jetzt aus dem Umfeld der RAG-Stiftung. Der Preis für die zu handelnden Aktien wird noch festgelegt. Es wird damit gerechnet, dass etwa ein Drittel der ausgegebenen Aktien auf dem freien Markt verfügbar sein sollen.



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