Konjunktur

Fairfax Media: Entlassung von 1900 Mitarbeitern angekündigt

Die zweitgrößte Mediengruppe Australiens hat die Entlassung von 1900 Mitarbeitern in den nächsten drei Jahren angekündigt. Damit reagierte Fairfax Media auf sinkende Umsätze aus dem Anzeigengeschäft. Zudem soll das Angebot von dem Printbereich auf den Online-Bereich erfolgen.

Im Laufe der nächsten drei Jahre sollen nun rund 1900 Mitarbeiter den Hut nehmen. Im Zuge der Konsolidierungsmaßnahmen werden die Zeitungsdruckereien in Melbourne und Sydney geschlossen. Die Tageszeitungen „The Age“ und „Syfdney Morning Herald“ werden auf das Tabloid-Format reduziert.

Umsatzrückgang um acht Prozent erwartet

Durch die angekündigten Maßnahmen will Fairfax Media bis 2015 rund 235 Millionen australische Dollar einsparen. Vor einiger Zeit hatte Fairfax Media einen Umsatzrückgang von acht Prozent für das erste Halbjahr 2012 angekündigt. Insgesamt soll sich der Gewinn für das letzte Abrechnungsjahr (Ende 30. Juni) vor Steuern um 500 Millionen australische Dollar bewegen (etwa 398,4 Millionen Euro). Im Verhältnis zum letzten Finanzjahr wäre dies ein Rückgang von 18 Prozent.

Verschiebung in Richtung Online-Markt

Immer mehr verschiebt sich der Markt bei den Printmedien in Richtung Online-Vermarktung. Dies unterstreicht jedoch auch die zunehmende Bedeutung des Online-Journalismus. Trotz einer guten Präsenz im Online-Geschäft erwirtschaftet Fairfax Media immer noch rund 85 Prozent des Gewinns im traditionellen Anzeigenbereich. Zukünftig dürfte dies aber eine abnehmende Tendenz aufwiesen, in Richtung Online-Bereich. Insofern kann es durchaus sein, dass zukünftig im Online-Segment wieder Pesronal bei Fairfax Media gebraucht wird.

 

 



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