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FDP: Kubicki stellt sich gegen Rösler

Philipp Rösler(FDP) lehnt die Finanztransaktionssteuer ab, Angela Merkel befürwortet diese. Nun erhält die Kanzlerin erstmals von einem führenden FDP-Mitglied Rückendeckung. Mit dem schleswig-holsteinischen Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Wolfgang Kubicki, unterstützt erstmals ein führendes Mitglied der FDP die Finanztransaktionssteuer.

Nord-FDP: Inhaltlich von Bundespartei abheben

Kubicki stellt sich damit offen gegen Parteichef Philipp Rösler, der die Steuer kategorisch ablehnt. Wolfgang Kubicki ist selbst dann für die Einführung der Finanztransaktionssteuer, wenn nur die Euro-Länder diese einführen würden. Kubicki versucht damit augenscheinlich der Nord-FDP ein eigenes Profil zu geben und sich damit von der Bundes-FDP inhaltlich, abzusetzen. Kubicki und seine FDP haben es auch nötig, denn am 6. Mai wird ein neuer Landtag in Schleswig-Holstein gewählt. Nach der aktuellen Wahlumfrage liegen die Nordliberalen bei 3 Prozent und wären damit nicht mehr im Landtag vertreten. Ein Trost bleibt Kubicki, mit 3Prozent läge er immer noch weit über den aktuellen Umfragewerten für die Bundes-FDP. Einige Umfrageinstitute sehen die Bundes-FDP nämlich nur noch bei 2 Prozent.



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