Wissenschaft

Forscher: Mehr Planeten als Sterne in der Milchstraße

In der Milchstraße gibt es nach neuester Forschung mehr Planeten als Sterne. Demnach liegt die durchschnittliche Planetendichte pro Stern bei 1,6. Diese Schlüsse ziehen Astronomen aus einer Beobachtungszeit von sechs Jahren.

Ausserirdische: Gemeinsamer Blick in die Sterne

Im Fachjournal „Nature“ stellten die Forscher ihre Ergebnisse nun erstmals vor. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler besitzen demnach etwa zehn Milliarden Sterne allein in unserer Milchstraße Planeten in der bewohnbaren Zone. Das ist die Zone, in der Leben möglich ist. Wenn diese Erkenntnisse zutreffen, dann dürfte damit allein schon nach statistischen Gegebenheiten belegt sein, dass wir nicht allein im Universum sind. Ob es sich bei den anderen bewohnten Planeten jedoch um Einzeller oder um intelligente Wesen wie wir Menschen handelt, ist dabei unbekannt. Auch eine Kommunikation zwischen den jeweiligen Bewohnern dürfte zumindest mit unseren technischen Mitteln derzeit unmöglich sein. Aber allein die Erkenntnis, dass beim Anblick der Sterne in Zukunft der Gedanke mitschwingt, dass dort oben noch irgendwo jemand ist, der womöglich ebenfalls gerade in den Sternenhimmel blickt und sich dieselbe Frage stellt, hat etwas Galaktisches an sich.



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