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Frankreich: Hollande und Trierweiler trennen sich

Die französischen Medien berichten es im ganzen Land. Die Trennung des französischen Präsidenten Hollande von seiner Lebenspartnerin Trierweiler ist offiziell.

Die französische First Lady Trierweiler trennt sich von ihrem Mann.

Affäre von Hollande zieht große Kreise

Aufgrund der Affären-Gerüchten des Präsidenten mit einer Schauspielerin soll die Beziehung zwischen ihm und seiner Valérie Trierweiler beendet.

Die Medien berichten es ganz groß: „Rien ne va plus“ – zu Deutsch: Nichts geht mehr. Angeblich soll sich der 59jährige Hollande von seiner 48jährigen Freundin getrennt haben.

In den kommenden Stunden soll nunmehr eine Erklärung veröffentlicht werden, die direkt aus dem Elysée-Palast stammt und die Trennung bekannt geben soll. Dies schrieb vor allem die Online-Webseite der Zeitung „Le Parisien“. Die „Journal du Dimanche“ hatte kurz vorher eine unmittelbar bevorstehende Trennung des französischen Paares vorausgesagt.

Erklärung als „Privatmann“

Informationen zu Folge soll Hollande die Bekanntgabe wohl als Privatmann vornehmen und nicht als Präsident des Staates. Bisher sei die Kommunikation nicht von Trierweiler gegengezeichnet. Jedoch soll dies gemäß den Informationen auch nicht notwendig sein.

Ein Mitarbeiter aus Hollandes Entourage wurde zitiert. So sagte dieser, dass Hollande und Trierweiler über die Trennung gesprochen haben und sie ihm das Handeln überlässt. Bisher gibt es aber noch keine offizielle Bestätigung über die wohl stichfeste bevorstehende Trennung.

Modalitäten der Trennung bereits frühzeitig geklärt

Bereits bei einem Abendessen am Donnerstagabend sollen die „Modalitäten“ der Trennung geklärt worden sein.

Hollande und Trierweiler galten etwa acht Jahre lang als Paar. Sie waren jedoch nicht verheiratet. Bereits 2006 begann die Beziehung. Zu dieser Zeit war der damalige französische Sozialist  noch mit Ségolène Royal liiert. Mit dieser hat er auch vier Kinder. Erst im Jahr 2010 kam dann das offizielle Statement zur Beziehung mit der „Paris Match“-Journalistin Trierweiler.

Affäre wurde öffentlich gemacht

Vor etwa 2 Wochen hatte das People-Magazin „Closer“ über eine angebliche Affäre zwischen Hollande und der 41jährigen Julie Gayet berichtet. So sollen Fotos zeigen, wie sich der Präsident verhüllt mit einem Motorrad nachts in die Wohnung der französischen Schauspielerin fahren ließ. Diese ist nur zirka 160 Meter von seinem Schreibtisch im Elysée entfernt.

Eben diese Fotos waren es auch, die eine Debatte um die Sicherheit des Präsidenten ausgelöst haben. Später wurde dann enthüllt, dass diese Beziehung bereits seit zwei Jahren bestehe. Hollande hatte sich über die Berichte, die über sein Privatleben laut wurden, empört zu Wort gemeldet. Jedoch hat er die Affäre niemals dementiert.

Einlieferung in Klinik

Als Trierweiler von der Veröffentlichung erfuhr, ließ sie sich in eine Pariser Nervenklinik einweisen. Erst nach etwa 8 Tagen wechselte sie dann die Präsident-Residenz und zog in das „La Lanterne“, welches sich nahe dem Versailler Schloss befindet. Seither erholt sie sich hier. Nunmehr gilt Trierweiler wieder als „normale Bürgerin“.

Hollande hatte bereits versprochen, dass er vor seiner Reise in die USA für „Klarheit“ sorgen würde. Ein Versprechen, was er offenbar einhalten wird.



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