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Freenet: Presseabteilung hüllt sich wegen E-Mail-Ausfall in Schweigen

Der Hamburger Internetdienstleister Freenet hat seit gestern Vormittag massive Probleme mit seinem E-Maildienst. Kunden können seit gestern weder E-Mails abrufen, noch welche versenden. Der Unmut der Kunden wächst zunehmend. Die Presseabteilung hüllt sich derweil hinsichtlich der Ursachen in Schweigen.

Betroffen von der Störung sind sowohl die kostenpflichtige Premiumvariante als auch die kostenlose Basisvariante. Annelena Kasztelan, die PR-Managerin des Unternehmens, teilte auf telefonische Anfrage von Asentanews lediglich mit, was auch die Kunden zu lesen bekommen, nämlich: „Aufgrund technischer Probleme steht freenetMail unseren Kunden derzeit nicht zur Verfügung. Wir möchten betonen, dass keinerlei Daten verloren gehen. An der Fehlerbehebung wird gearbeitet, im Laufe des Nachmittages werden die Mails wieder abrufbar sein. Wir bitten unsere Kunden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen“. Bezüglich der eigentlichen Ursache machte das Unternehmen keinerlei Angaben. Dies dürfte das Vertrauen der Kunden in die Hamburger Freenet AG nicht gerade fördern.

Hackerangriffe und Pishing-Attacken

In Foren, die teilweise hinsichtlich der Unmutsäußerungen von Freenet noch obendrein zensiert werden, machen erboste Kunden ihrem Ärger Luft. Seit Wochen kämpft das Unternehmen mit Angriffen von Hackern und Fälschern, die im Namen des Unternehmens Mails versenden, die dann mit einer Spionagesoftware ausgestattet sind, beziehungsweise auf eine gefälschte Freenetseite verweisen, wo die Kunden dann Daten eingeben sollen. Vertrauensbildend sind derartige Meldungen jedenfalls nicht. Der jüngste E-Mailausfall und das demonstrative Schweigen der Presseabteilung des Unternehmens fördert das Misstrauen abermals.



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