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Fußball-Bundesliga: Braunschweig verharrt im Tabellenkeller

Eintracht Braunschweig verharrt im Tabellenkeller. Gegen Hertha BSC Berlin unterlagen die Niedersachsen mit 2:0. Durch den Sieg von Hertha BSC Berlin über Eintracht Braunschweig ist vorerst für den Aufsteiger aus Berlin der Verbleib in der Bundesliga gesichert.

Nach Angaben von Herta-Manager Michael Preetz war es das Ziel, die 20-Punkte-Marke zu überspringen. Durch den Sieg über Eintracht Braunschweig gelang den Berlinern der Sprung auf den siebten Tabellenplatz. Lediglich zwei Punkte entfernt befinden sich die begehrten Europapokalplätze. Mit dem Gedanken an eine Qualifikation für den Europapokal will sich der Herta-Manager jedoch derzeit noch nicht beschäftigen.

Braunschweig nur drei Punkte vom rettenden 15. Tabellenplatz entfernt

Die Tore des Tages für die Berliner schossen Adrian Ramos in der 20. Spielminute sowie Tolga Cigerci in der 80. Spielminute. Eintracht Braunschweig indes verharrt weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Torsten Lieberknecht macht seiner Mannschaft indes keinen Vorwurf. Vielmehr fehlte „das Quäntchen Glück“ so Braunschweigs Coach.

Die Niederlage ist für Braunschweig sehr schmerzlich, einziger Trost, die direkte Konkurrenz patzte auch, so dass der Abstand zu den rettenden Tabellenplätzen nicht allzu weit entfernt ist. Lediglich drei Punkte trennen die Braunschweiger von dem rettenden 15. Tabellenplatz. Allerdings dauert es mittlerweile 370 Minuten, dass Eintracht Braunschweig ein Tor geschossen hat. Als zusätzliches Menetekel kommt hinzu, dass Timo Perthel nach dem 2:0 in der 81. Spielminute die Gelb-Rote Karte sah.

Eintracht-Stadion war ausverkauft

Trotz des letzten Tabellenplatzes besuchten 23.100 Zuschauer das Eintracht-Stadion in Braunschweig. Das Stadion war damit restlos ausverkauft. Bereits in der 17. Spielminute schossen die Berliner Braunschweigs Tor, trafen jedoch nur die Latte. Drei Minuten später krachte es jedoch im Braunschweiger Gebälk. Nach dem Seitenwechsel spielte Berlin seine Überlegenheit immer weiter aus. Braunschweig kämpfte dagegen an und spielte sich durchaus die ein oder andere Möglichkeit heraus. In der 67. Spielminute schickte Lieberknecht Domi Kumbela auf dem Platz, dieser konnte jedoch auch nichts mehr ausrichten.

 Dortmund fehlen zehn Punkte auf Bayern München

Als unangenehm präsentierten sich knapp 2500 Berliner Fans. Diese zündeten Feuerwerkskörper, sodass die Partie zunächst unterbrochen werden musste. Herta-Manager Preetz bezeichnete die Aktion der Berliner Fans als „abartig“ und die uneinsichtigen Fans titulierte er sogar als „Vollidioten.“ Eintracht Braunschweig verharrt derweil weiter auf dem letzten Tabellenplatz, gefolgt von Nürnberg auf dem 17. Tabellenplatz. Auf dem Relegationsplatz steht derzeit der SC Freiburg. 15. ist Eintracht Frankfurt, dann folgen Werder Bremen und der Hamburger SV. Den zwölften Tabellenplatz nimmt Hannover 96 ein.

Den elften Tabellenplatz belegt derzeit 1899 Hoffenheim. Die erste Tabellenhälfte sieht Bayern München an der Spitze, gefolgt vom Bayer 04 Leverkusen. Borussia Dortmund hat mittlerweile sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz und zehn Punkte Rückstand auf Bayern München. Borussia Mönchengladbach ist derzeit vierter, gefolgt vom VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04. Den siebten Tabellenplatz belegt derzeit Hertha BSC Berlin, gefolgt vom 1. FSV Mainz 05. Den neuen Tabellenplatz belegt der FC Augsburg, gefolgt vom VfB Stuttgart.



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