Wirtschaft

George Lucas verliert Star Wars Copyright-Klage

Der US-amerikanische Regisseur und Erfinder der so genannten Star Wars Saga George Lucas hat eine Copyright-Klage vor dem obersten Gericht Großbritanniens, dem Supreme Court, verloren. Lucas hatte gegen den 62 jährigen Designer Andrew Ainsworth geklagt. Ainsworth hatte den Originalhelm der so genannten Stormtroopers seiner Zeit entworfen, in jüngster Vergangenheit ging er dazu über, den kompletten Anzug der Stormtroopers für knapp 2000 Euro zu verkaufen. Hierin sah Lucas seine Rechte verletzt, weil er eben als Erfinder der Saga sämtliche Rechte über die Filme besitze. Der Merchandising-Handel der Filmserie gilt als Milliardenmarkt.

Ainsworth Anwälte argumentierten vor dem Gericht, dass der besagte Anzug einen funktionellen Charakter besitze und keinen Kunstgegenstand darstelle, damit würden die Copyrights von Lucas nicht verletzt werden. Dieser Argumentation folgte das Oberste Gericht. Zuvor hatte Ainsworth seine Kostüme über acht Jahre lang verkaufen können, Lucas versuchte dies mit einer Klage von 20 Millionen Dollar zu unterbinden. Der Prozess wurde zuvor vor US-Gerichten ausgefochten, doch diese fanden keine Entscheidung, so dass Lucas im Vereinigten Königreich gegen Ainsworth vorging.

Doch der Oberste Gerichtshof bestätigte gleichzeitig, dass die Rechte von Lucas auf dem US-Markt sehr wohl verletzt werden würden, so darf Ainsworth in Zukunft keine Kostüme in den USA verkaufen. Die Anwälte von Lucasfilm können der Argumentation und den britischen Copyright-Auslegungen nicht folgen, schließlich müssten diese weltweit gelten. Man werde auch künftig mit aller Macht versuchen die Rechte von Lucasfilm zu schützen, weltweit.

2005 schätze das Forbes-Magazin aus den USA, dass das Merchandising der Filme in 28 Jahren Einnahmen von über 20 Milliarden Dollar erbracht hätten, diese Zahl dürfte angesichts des Erfolges von „Star Wars: The Clone Wars“ weiter angestiegen sein.

 

 



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