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Golden Globes Gewinner 2014: „The Wolf of Wall Street“ mit DiCaprio

Der Golden Globe 2014 als bester Komödien-Hauptdarsteller in „The Wolf of Wall Street“ geht an Leonardo DiCaprio.

Mit „The Wolf of Wall Street“ bringen Regisseur Martin Scorsese und Schauspieler Leonardo DiCaprio wieder einen gemeinsamen Film auf die Kinoleinwand.

Nach „Gangs of New York“, „Aviator“, „Departed – Unter Feinden“ und „Shutter Island“ ist dies die fünfte Gemeinschaftsproduktion. Kinostart für „The Wolf of Wall Street“ in Deutschland ist der 16. Januar 2014.

Golden Globes 2014: DiCaprio bester Komödien-Hauptdarsteller

Seit gestern kann sich DiCaprio über den Golden Globe als bester Komödien-Darsteller in „The Wolf of Wall Street“ freuen. Bereits 2005 hatte er für seine Rolle in „Aviator“ den Globe als bester Hauptdarsteller gewonnen.

„The Wolf of Wall Street“ war auch in der Kategorie „Beste Komödie“ nominiert. Erhielt die begehrte Trophäe dort aber nicht. In dieser Kategorie ging der Golden Globe an „American Hustle“, eine Kriminalkomödie über kleine Trickbetrüger und korrupte Politiker.

The Wolf of Wall Street: ein amerikanischer (Alp-)Traum

Diese skurrile Komödie „The Wolf of Wall Street“ erzählt die Geschichte des unerfahrenen Börsenmaklers Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio). Belfort träumt den amerikanischen Traum. Als Broker jongliert er Millionen, feiert Ende der 80er Jahre unglaubliche Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und mutiert bereits im zarten Alter von Mitte zwanzig zum luxuriösen Überflieger ohne Scham.

So ist Belfort auch zu seinem Namen „The Wolf of Wall Street“ gekommen. Dann geht er bankrott, rappelt sich wieder auf und gerät abermals in diesen Sog, hinein in die korrupte Realität des Kapitals, geprägt von hemmungsloser Habgier. Und er fühlt sich wohl.

Jordan Belfort: Eine Geschichte, die das Leben schrieb

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, der Biografie des echten Jordan Belfort. In rasanter Geschwindigkeit führt Jordan Belforts Geschichte den Zuschauer durch die grausame Welt von Geld, Macht, Prostitution, Drogen und Kriminalität. Der Wolf und seine Meute lassen sich nicht einschüchtern, weder von der Justiz noch von der Gesellschaft. In Ellenbogenmanier wandert der Protagonist DiCaprio durch die Story.

Man glaubt fast er lässt keine menschliche Niederung dabei aus. So liegen zum Beispiel das Kokain kiloweise oder die Dollars in dicken Bündeln einfach so herum und nackte Frauen, die trifft man in Scharen. Oben drauf setzt Scorsese noch eiskalte Arroganz. Und bisweilen fragt sich der Zuschauer, wer übertreibt hier eigentlich, Scorsese der Regisseur oder Belfort selbst.

The Wolf of Wall Street – Kritik zum Kinostart

Wagemutig, aufregend und glänzend wird der Zuschauer in eine Welt entführt, die den einen fasziniert, auf die meisten Kinobesucher aber wohl eher abstoßend wirken muss. Und doch zieht die pechschwarze Komödie die Zuschauer in ihren Bann. Zeigt sie nicht nur Aufstieg, sondern auch Fall des Protagonisten, der schließlich der Justiz zum Opfer fällt. Ein großartiger Film, bisweilen ekelerregend, aber doch sehenswert, weil augenöffnend. Das Drehbuch zum Film schrieb Martin Winter („The Sopranos“).



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