Politik

Guttenberg: Neue Plagiatsvorwürfe

Noch vor wenigen Tagen trat Karl-Theodor zu Guttenberg an die Öffentlichkeit. Einerseits um sein neues Buch „Vorerst gescheitert“ zu promoten, anderseits wollte er sich so für ein politisches Comeback in Erinnerung rufen. Nun werden erneute Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenberg gerichtet. Wird der Titel des Buches bald ohne das Wort „vorerst“ erscheinen?

GuttenPlag: Hälfte des Aufsatzes abgeschrieben

Die Internetplattform „GuttenPlag“ hat gegen den ehemaligen Star der CSU, Karl-Theodor zu Guttenberg neue Plagiatsvorwürfe aufgeworfen. Demnach soll der einstige Politstar 2004 in einer Publikation der CSU-nahe stehenden Hanns-Seidel Stiftung längere Textpassagen eines Aufsatzes von dem ebenfalls in der CSU aktiven Politiker Michael Glos verwendet haben, ohne diese als Fremdquelle zu kennzeichnen. Nach Angaben von „GuttenPlag“ enthält der Aufsatz in mehr als der Hälfte des Textes abgeschriebene Passagen.

Schuld Mitarbeitern gegeben

Zudem soll zu Guttenberg auch erneut Textpassagen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages kopiert haben. Guttenberg rechtfertigt das erneute Abschreiben damit, dass es sich hierbei nicht um einen wissenschaftlichen Text gehandelt habe. Damit nicht genug versuchte er sogar die Schuld seinen Mitarbeitern, unterzujubeln. Die Arbeit sei Mithilfe seiner Mitarbeiter entstanden, so zu Guttenberg. Sollten sich die Vorwürfe abermals bestätigen, dürfte aus dem „Vorerst gescheitert“ ein bloßes „Gescheitert“ werden.



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