Technik

Hackerattacke auf Blackberry, weil RIM die britische Polizei unterstützt

Hacker haben die Webseite von Blackberry angegriffen, sie begründen diesen Schritt mit der Ankündigung von RIM, die britische Polizei im Zuge der Ausschreitungen in London und England unterstützen zu wollen. So sollen einige Randalierer den Service von Blackberry, den BB instant messenger, genutzt haben um sich abzusprechen. Genau hier will RIM die Daten auswerten und an die britische Polizei weiterreichen. Die Hackergruppe mit dem Namen „Team Poison“ hat den offiziellen Blog von Blackberry gehackt und darauf eine Warnung hinterlassen, demnach drohen die Hacker mit weiteren Schritten, sollte RIM nicht von der Unterstützung der britischen Polizei absehen.

Das „Team Poison“ stellt sich eindeutig auf die Seite der Randalierer, wiewohl Angriffe auf kleine Händler und unbeteiligte Personen kritisiert wird. Die Gruppe gibt auch zu bedenken, dass Unschuldige verdächtigt werden könnten, wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort sich aufhielten.

Die britische Polizei scheint nicht nur auf die Daten von Blackberry zurück zu greifen, vielmehr wird die Kommunikation im gesamten Handynetz beobachtet. Dieses Vorgehen befindet sich gesetzlichen Rahmen. Auch virtuelle Hackerangriffe im Zuge von Konflikten scheinen sich fest zu etablieren, als im vergangenen Jahr die Plattform WikiLeaks von vielen Firmen fallen gelassen wurde, waren sie kurz darauf Opfer von Hackerangriffen. Einige Staaten, unter anderem die USA, betrachten Hackerangriffe als kriegerische Handlung, mit allen Konsequenzen.



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