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Henryk Broder: Einstweilige Verfügung beantragt

Der Publizist Henryk Broder ist bekannt als öffentliche Reizfigur. Auch ist er bekannt dafür, dass er sich für Demokratie einsetzt, zumindest dafür, was er für Demokratie hält. Auf seinem Blog „Die Achse des Guten“ preist er seine Sichtweise der Welt an. Mit islamfeindlichen Äußerungen macht er ebenso von sich reden, wie mit zionistischen Äußerungen. So stammt der Satz „Jeder Nichtzionist ist ein potentieller Antisemit“ von ihm. Nun will Broder erneut mit einer weiteren einstweiligen Verfügung  „sein Recht“ durchboxen. Broder begehrt einen Unterlassungsanspruch gegen ein bekanntes Nachrichtenportal und den verantwortlichen Autor (nicht asentanews). Grund ist ein Artikel über seine islamfeindlichen Äußerungen.

Broder verklagte Tochter von Heinz Galinski

Das Recht einfordernd, seine Sichtweise als die Richtige darzustellen, macht er alles und jeden nieder. Ob die Klage gegen die allseits angesehene Tochter von Heinz Galinski oder die Klage Broders gegen Erhard Arendt, in jedem Fall setzt Broder sich an die Spitze einer scheinbar gerechten Sache. Selbst auf die Homepage der NPD-Sachsen hat es Broder geschafft, als gebürtiger jüdischgläubiger Mensch wohlgemerkt!

NPD machte sich Äußerungen Broders zu Eigen

Henryk Broder wurde auf der Homepage der NPD Sachsen mit dem Satz zitiert „….wieder mal „überzeugend“ gegen die „Kapitulation der Deutschen vor der Überfremdung“…wetterte. Diese Aussage tätigte Broder anlässlich einer Lesung am 1. März 2010. Was von dem einstigen St.Pauli-Nachrichten-Redakteur zu halten ist, bestätigte auch das Landgericht Berlin in seiner Stellungnahme zum Fall Galinski.

Nun macht Broder erneut von sich reden, indem er ein namhaftes Nachrichtenportal im Internet (nicht asentanews) im Rahmen einer einstweiligen Verfügung dazu zwingen will, eine Aussage Broders im Sinne einer islamfeindlichen Äußerung  zurückzunehmen. Im Klartext, Broder will seine von ihm getätigte Aussage gelöscht sehen. Das Nachrichtenportal hat die strittige Passage vorerst entfernt, der Autor des strittigen Artikels will jedoch gegen die Einstweilige Verfügung Widerspruch erheben. Auf Anfrage von asentanews bekräftigte der Autor des Artikels, dass dieser seine in dem Artikel getätigten Aussagen vor Gericht belegen könne. Droht Broder nun die nächste Schlappe vor Gericht?

Demokratie mit Demagogie verwechselt?

Es erweckt den Anschein als verfahre Broder nach dem Motto, was nicht passt,wird passend gemacht, koste es, was es wolle. Egal ob angesehene Künstler, die Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland oder renommierte Autoren über die Klippen springen müssen. Henryk Broder ist demnach einer der umstrittensten Publizisten Deutschlands, er selbst sieht sich als international bekannter Publizist und Gutmensch. Demokratie geht jedoch anders, dies dokumentieren die zahlreichen juristischen Schlappen, die Henryk Broder einstecken musste, weil das Gericht Demokratie anders bewertete als Henryk Broder. Wahrscheinlich verwechselt Herr Broder gelegentlich Demokratie mit Demagogie.



2 Kommentare zu “Henryk Broder: Einstweilige Verfügung beantragt”

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