Gesellschaft

Hitzewelle in den USA tötet 22 Menschen

Eine erdrückende Hitzewelle in den USA lässt die Menschen in den Zentral- und Ostküstenstaaten aufstöhnen, bislang sind im Zuge der Hitzewelle 22 Menschen ums Leben gekommen. Örtlich erreichen die Temperaturen Werte von 43 Grad Celsius im Schatten. Die Metereologen sagen vorraus, dass die Hitzewelle bis zum Sonntag noch bleiben werde. Unter der Hitzewelle leiden knapp 50 % der Einwohner der USA.

Die hohen Temperaturen werden durch eine Ar Kuppel in der Atmosphäre ausgelöst, so der US-Wetterdienst. Diese Kuppel würde einen hohen Luftdruck verursachen, der hohe Luftdruck würde zudem eine außergewöhnliche Beständigkeit vorweisen. Der hohe Luftdruck würde die unteren Schichten weiter zusammendrücken, diese erwärmen sich weiter und die Luftfeuchtigkeit nimmt in den oberen Schichten ab. Dadurch entstehen keine Wolken und die Sonne kann ihre volle Wirkung entfalten. Die Wärme wird zusätzlich durch Bebauungsflächen, wie Gebäude oder Asphaltdecken, weiter angestaut. Die Luftfeuchtigkeit in Bodennähe nimmt aber zu.

Die Menschen versuchen vor der Hitze zu fliehen. Gerade in den Städten leiden die Menschen, insbesondere Ältere oder solche mit Kreislaufproblemen leiden enorm. Die hohe Luftfeuchtigkeit erschwert diese Situation, dadurch erfahren die Menschen keine Abkühlung durchs Schwitzen. In den mittleren Staaten, sozusagen die Kornkammer der USA, leiden die Farmer unter der Hitze, vielfach ist die Ernte schon verdörrt. Auch die Viehbestände leiden, im US-Bundesstaat South Dakota sind beispielsweise 1500 Rinder gestorben.

Im Durchschnitt sterben jährlich 162 Menschen in den USA in den heißen Monaten. Die größte Dürre ihrer Art wurde 1936 in den USA verzeichnet, damals starben 5000 Menschen. Doch auffällig ist, dass die Wetterphänomene in den vergangenen Jahren deutlich extremer werden, die Frage ist ob, ob diese Schwankungen im normalen Rahmen des natürlichen Wettergeschehens stattfinden, oder diese die ersten Anzeichen für die globale Erwärmung darstellen.



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