Technik

HTC Tablets: HTC Flyer und demnächst HTC Puccini

Der taiwanesische Hersteller für Smartphones HTC folgt dem allgemeinen Trend, den das iPad so erst richtig lostrat, im Portfolio wird derzeit das HTC Flyer (7 Zoll Display) angeboten, demnächst folgt das größere Modell HTC Puccini (10 Zoll Display). Dabei setzt HTC auf Google´s Android als Betriebssystem. Ob die Tablets ihr Geld wert sind, müssen geneigte Käufer selber entscheiden, hier aber ein erster Überblick.

HTC Flyer- ein Mini-Tablet

Das HTC Flyer bietet eine Besonderheit, die bei anderen Tablets keine Selbstverständlichkeit darstellt. Im Lieferumfang ist ein Stift mit beigelegt, mit welchem man auf dem Display Pinselstriche hinterlassen kann oder Notizen aufnehmen kann. Dieser digitale Stift kann auch sinnvoll eingesetzt werden, wenn man im Text Stellen unterstreichen will. Die Auflösung aus dem Display reicht nicht an die des iPad 2 (1024 x 768) heran, hier wartet das HTC Flyer mit einer Auflösung von 1024 x 600 auf, was aber angesichts des kleineren Displays nicht wirklich ins Gewicht fällt. Im Bauch des Tablets arbeitet ein 1,5 GHz Prozessor, welcher aber lediglich als Solokern ausgelegt ist (zum Vergleich iPad 2: 2 x 1 GHz A5 Prozessor). Im Gegensatz zum iPad 2 ist das HTC Flyer sehr wohl in der Lage Flash-Programme abspielen zu können. Als Arbeitsspeicher werden hierbei ein Gigabyte angeboten. Auf der Rückseite sorgt eine fünf Megapixel-Kamera für passable Photos. Selbstverständlich sind die üblichen Anschlüsse, wie 3,5 mm Stecker, MicroSD Einschub (bis 32 GB), BlueTooth, GPS,  MicroUSB und eine W-Lan Schnittstelle (auch im N-Standard) vorhanden. Natürlich kann man mit dem HTC Flyer auch telefonieren, und zwar in allen gängigen Netzen.

HTC Puccini- das Flagschiff der Taiwanesen

Auch das HTC Puccini bedient sich des digitalen Stiftes. Neben den üblichen Ausstattungsmerkmalen, über welche auch das kleinere Brudermodell verfügt, verfügt das Puccini über die Fähigkeit, auch im nächsten Mobilfunkstandard LTE (bis zu 100 MBit/s Download) zu funken. Dies können bislang nicht viele Geräte auf dem Markt, dieses Tablet ist aber damit auch für die Zukunft gewappnet. Darüber hinaus ist das Puccini größer, es soll mit einem 10Zoll-Display angeboten werden. Auf derRückseite liefert eine acht Megapixel-Kamera, unterstützt von zwei Blitz-LEDs, bessere Bilder. Gerüchte besagen zudem, dass der Prozessor hier ebenfalls auf 1,5 GHz getaktet wird, aber als Zweikernprozessor daherkommt.

Fazit- Ordentliche Tablets, aber nur „Nice to have“

Schon Jahre vor dem Launch von Apples iPad stellte Microsoft ein Tablet vor, doch damals stieß das Gerät auf wenig Resonanz. Erst die intuitive Bedienung via Apps, wie bei iOS oder Android, machten Tablets erst hoffähig. Nun haben viele Hersteller (Motorola, Asus, Acer, Apple etc.) entsprechende Geräte im Angebot. Bislang kann ein Tablet keinem ordentlichen Rechner Konkurrenz bescheren, aber sehr wohl den so genannten Netbooks, deren Verkaufszahlen deutlich absinken. Für Menschen, die unterwegs Videos schauen möchten, oder im Internet surfen wollen, kann ein Tablet sinnvoll sein, auch für kürzere Texte sollte ein Gerät dieses Formates ausreichen. Der Vorteil neben der Bedienung per Touchscreen ist die handliche Größe, die Geräte untereinander unterscheiden sich nicht groß in der Ausstattung. Wer aber 500 Euro (HTC Flyer) oder wahrscheinlich 600 Euro (HTC Puccini) zur freien Verfügung hat, kann ruhigen Gewissens auch ein HTC Tablet nehmen.

 



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