Konjunktur

ifo-Geschäftsklimaindex getrübt

Die Euro-Schuldenkrise hat auch die Stimmung innerhalb der deutschen Wirtschaft getrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex fiel auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten. Experten erwarten indes ein begrenztes Wachstum, aber keinen Sinkflug der deutschen Wirtschaft.

Unternehmen: Aussichten in den kommenden Monaten getrübt

Noch Anfang des Jahres stieg der ifo-Geschäftsklimaindex aufgrund zunehmender Kauflust der Verbraucher an.
Für Mai und die künftigen Monate beurteilten die Unternehmen die Aussichten schlechter als in den Vormonaten.

In den vorhergehenden Monaten stieg das Bruttoinlandsprodukt um rund 0,5 Prozent an. Insbesondere der Export legte um 1,7 Prozent zu. Der private Konsum nahm um 0,4 Prozent zu.

Euro-Krise schuld an Eintrübung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft

Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex sechsmal in Folge anstieg, sank dieser nunmehr von 109,9 auf nur noch 106,9 Punkte ab. Als Grund für das Eintrüben des Geschäftsklimas wird insbesondere die Euro-Krise betrachtet.

Nicht nur der Einzelhandel spürt die abnehmenden Wirtschaftsaussichten, sondern auch die produzierenden Gewerbe. Deren Produktnachfrage sinkt nämlich ebenfalls.

Deutsche Wirtschaft: Jammern auf hohem Niveau

Trotz der gedämpften Stimmung gibt es für die deutsche Wirtschaft im Endeffekt immer noch ein leichtes Plus, was für andere EU-Länder nahezu schon wie ein Wirtschaftswunder gefeiert werden würde. Insofern dürfte die deutsche Wirtschaft wieder einmal typisch deutsch handeln, auch genannt, Jammern auf hohem Niveau.



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