Lifestyle

Indischer Lehrer aufgrund von Bankirrtum Dollar-Milliardär

Der indische Lehrer Parijat Saha staunte nicht schlecht, als er an einem Bankautomaten seinen Kontostand abfragen wollte, statt der erwarteten 10.000 Rupien (ca. 200 Dollar) wurden ihm ein Guthaben von 490 Milliarden Rupien, also ca. 9,8 Milliarden Dollar, angezeigt. Der Bankirrtum in Milliarden-Höhe versetzte den Lehrer in einen Schockzustand, doch Saha konnte sich aufrappeln und setzte seine Bank, die State Bank of India, über den Irrtum in Kenntnis.Die Bank wollte sich bis zum jetzigen zeitpunkt zum Vorfall nicht äußern, gibt aber an, dass Saha das Guthaben hätte nicht abheben können.

Der monatliche Lohn von Saha als Lehrer beläuft sich im Bundesstaat West-Bengalen auf ca. 35.000 Rupien, also ca. 700 Dollar (ca. 540 Euro). Damit zählt er zu den Besserverdienenden in Indien, doch das Guthaben von 9,8 Milliarden Dollar ist nahezu gleichauf mit den jährlichen Ausgaben für Bildung in Indien mit 11,5 Milliarden Dollar. Nach dem ersten Schock habe er einen befreundeten Bankangestellten angerufen und habe gefragt, ob seine Bank zu viel Geld übrig habe.

Wie genau die Milliarden Rupien auf das Konto eines einfachen Lehrers landen konnten, beschäftigt auch die Bankzentrale in Bombay, alle Angestellten sind angehalten keinen Kommentar zum Vorfall abzugeben. nach Aussage von Saha seien die Milliarden immer noch auf seinem Konto, er habe seine 10.000 Rupien abgezogen, der Rest sei immer noch zu sehen, auch auf dem Bankausdruck. Die Geschichte um Parijat Saha und dem Bankirrtum in Milliardenhöhe erinnert an die Milliarden der HRE-Bank, als Bundesfinanzminister Schäuble unerwarteterweise 55,5 Milliarden Euro aufgrund eines „Buchungsfehlers“ einstreichen konnte.

 



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.